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Geflügel

Keine Legehennen mehr in britischen Batteriekäfigen

von , am
20.02.2012

Brüssel - Großbritannien erfüllt seit vergangener Woche vollständig die Anforderungen der EU-Legehennenrichtlinie. Zum Jahresbeginn hatten noch rund 30 Betriebe nicht umgestellt.

Deutschland fördert den Export von Käfighaltungssystemen mit Steuergeldern. © www.landpixel.de
Nach Informationen des britischen Bauernverbands (NFU) befinden sich keine Tiere mehr in nicht ausgestalteten Käfigen. Das bestätigte eine NFU-Mitarbeiterin am vergangenen Freitag gegenüber dem Presse- und Informationsdienst Agra-Europe.
 
Die britische Regierung musste im Januar gegenüber der Europäischen Kommission und den Mitgliedstaaten einräumen, dass am Jahresbeginn zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des EU-Verbots von Legebatterien doch noch rund 30 Betriebe die fristgerechte Umstellung versäumt hatten.
 
London hatte im Vorfeld immer wieder versichert, die Frist einzuhalten. Insgesamt waren rund 420.000 Hennen oder ein Prozent des Gesamtbestands betroffen. Der NFU versicherte, die Tiere seien nicht unbedingt gekeult worden. Ob die Kommission wegen der Verzögerung Großbritannien im Nachhinein noch ein Vertragsverletzungsverfahren anhängt, wird sich am 27. Februar zeigen: An diesem Tag verschickt Brüssel die monatliche Runde blauer Briefe an Mitgliedstaaten, die gegen EU-Regeln verstoßen. (AgE)

Video: KAT - Was steht auf dem Ei?

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