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Geflügel

Knapp 20 Kilo Geflügel isst jeder Deutsche pro Jahr

von , am
26.03.2014

Deutsche Verbraucher haben vergangenes Jahr wieder mehr Geflügelfleisch konsumiert. Mit im Schnitt 19,4 Kilo hat der Durchschnittsdeutsche damit soviel Geflügel gegessen wie nie zuvor.

Geflügelmarkt: Das Angebot an Enten am Markt ist mittlerweile gering. © S.Alias/fotolia.de
Während der Fleischkonsum in Deutschland generell stagniert, steigt der Pro-Kopf-Verbrauch von Geflügelfleisch an. Mit durchschnittlich 19,4 Kilogramm (kg) pro Person pro Jahr wurde 2013 ein Höchststand festgestellt. Das geht aus einer Versorgungsbilanz hervor, die die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und die Marktinfo Eier & Geflügel (MEG) veröffentlicht haben.
 
Der Anteil von Geflügel am gesamten Fleischverbrauch erreichte 2013 mit 22 Prozent (%) einen neuen Spitzenwert. Von den 88,2 kg Fleisch, die jeder Deutsche im Jahr verbraucht, fielen im Jahr 2013 dem Geflügel 19,4 kg zu. Das waren 600 Gramm (g) mehr als noch im Vorjahr.

Gesamter Fleischkonsum sinkt um 700 Gramm

Der Fleischkonsum insgesamt sank dagegen im gleichen Zeitraum um 700 g. Die in den zurückliegenden Jahren wachsenden gesellschaftlichen Kontroversen zum Fleischverbrauch machten sich am Geflügelmarkt nicht durch Verbraucherzurückhaltung bemerkbar.
 
88 Prozent aller Haushalte haben im Jahr 2013 mindestens einmal Geflügelfleisch gekauft. Der Außer-Haus-Verbrauch ist dabei nicht berücksichtigt.

Die meisten mögen Hähnchen

Der Konsum von Geflügelfleisch ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen: Hatte jeder Deutsche 2013 im Schnitt 19,4 Kilo Geflügel auf dem Teller, waren es im Jahr 1950 etwa zwei Kilogramm.
 
Unter den verschiedenen Geflügelarten gehört Hähnchenfleisch mit einem Pro- Kopf-Verbrauch von 11,7 kg im Jahr 2013 zu den beliebtesten. Daneben wurden 5,7 kg Putenfleisch pro Kopf konsumiert, auf Ente, Gans und Suppenhühner entfielen im Jahr 2013 rund zwei Kilo. 
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