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Geflügel

Das kostet das Antibiotika-Monitoring

von , am
17.12.2012

35 beziehungsweise 7,50 Euro kostet Geflügel- und Schweinehalter das Antibiotikamonitoring je Betrieb und Jahr. Der Aufwand für die Dateneingabe soll so gering wie möglich sein.

Das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU, gefährdet heimische Biobetriebe massiv, warnt die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). © Mühlhausen/landpixel
Das Antibiotikamonitoring-Programm dient zur Erfassung der Antibiotikagaben in der Nutztierhaltung. Das kostet Geflügelhalter künftig 35, Schweinehalter 7,50 Euro je Betrieb und Jahr als Zusatzgebühr für QS.
 
"Mit der konzentrierten Vorgehensweise ist es uns gelungen, den administrativen Aufwand und die Kosten für den Einzelbetrieb beim Antibiotikamonitoring gering zu halten", sagte QS-Geschäftsführer Dr. Hermann-Josef Nienhoff in der letzten Fachbeiratssitzung. "Wir haben darauf geachtet, den Aufwand für die Dateneingabe so gering wie möglich zu halten. Dafür wurden Schnittstellen geschaffen, die den Tierarztpraxen einen automatisierten Datentransfer ermöglichen", so Nienhoff weiter.

Gebühren stehen auf der jährlichen Abrechnung

Mit Blick auf die Novelle des Arzneimittelgesetztes betont er: "Wenn eine staatliche Antibiotikadatenbank kommt, sollte man mit uns über eine sinnvolle Kopplung reden. Doppelte Datenerfassungen gilt es zu vermeiden."
Die Gebühren für das QS-Antibiotikamonitoring werden künftig von den Bündlern mit der jährlichen Abrechnung den Landwirten in Rechnung gestellt. Das QS-Antibiotikamonitoring kann alle Antibiotikaverschreibungen für die 2.600 deutschen Geflügel- und 25.000 Schweinemastbetriebe erfassen. Die laufende Erfassung der Antibiotikaverschreibungen übernehmen über 1.000 Tierärzte, die sich mittlerweile für das Monitoring registriert haben.
 
Erste Auswertungen werden für den Jahresbeginn 2013 erwartet. 
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