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Lohnt sich schon ab einer Kolik: OP-Kosten für das Pferd versichern

Pferd mit Reiterin
am Donnerstag, 04.11.2021 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Die Corona-Pandemie hat vielfältige Folgen. Eine davon: Pferdebesitzer beschäftigen sich intensiver mit ihren Tieren – und versichern sich immer häufiger gegen die hohen Kosten, die eine Operation ihres Pferdes nach sich ziehen kann.

Einen regelrechten Run auf die Operationskosten-Versicherung für Pferde verzeichnet nach eigenen Angaben die R+V Versicherung. „Die Zahl der Pferdebesitzer, die eine Operationskosten-Versicherung für ihr Tier abschließen, hat sich bei uns seit Anfang 2020 verdreifacht“, sagt Eleena Hirt, Tierversicherungsexpertin bei der R+V.

Hirt zufolge bekommt jährlich etwa jedes zehnte Pferd eine Kolik – auch bestens versorgte und völlig gesunde Tiere. Muss das Pferd operiert werden, kostet das nach ihrer Einschätzung durchschnittlich 8.000 Euro. Die Kosten dafür muss der Besitzer des Tieres tragen, wenn er nicht entsprechend versichert ist.

Auch der "Hausbesuch" durch den Tierarzt ist versicherbar

Die R+V Versicherung hat auf das wachsende Bedürfnis der Pferdehalter, sich gegen die finanziellen Risiken ihres Hobbys abzusichern, reagiert und ihr Versicherungsangebot erweitert. Ab sofort greift die Operationskosten-Versicherung auch bei Eingriffen im heimischen Stall. Das erspart dem kranken Tier die Fahrt im Anhänger zur Klinik.

„Kleine Operationen wie eine Wundnaht bei einer Verletzung kann der Arzt problemlos im heimischen Stall durchführen – für Pferd und Halter ist das eine Entlastung“, sagt Hirt. Auch Eingriffe wie Zähne ziehen, Wurzelbehandlungen und Kieferoperationen werden künftig von der Versicherung übernommen.

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