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50.000 Euro Schaden durch Sabotage

Lüftung manipuliert: 30.000 Hühner in Geflügelmastbetrieb erstickt

Masthähnchen auf dem Boden in einer Mastanlage
am Donnerstag, 20.10.2022 - 10:01 (1 Kommentar)

In Nordrhein-Westfalen sind am Dienstag aufgrund einer Sabotage fast 30.000 Hühner in einem Geflügelmastbetrieb erstickt. Täter hatten die Lüftungsanlage manipuliert.

Wie die Kreispolizeibehörde Soest berichtet, kam es am Dienstag zu einem schockierenden Fall von Sabotage in Soest-Thöningsen im Regierungsbezirk Arnsberg in Nordrhein-Westfalen. Dabei verendeten fast 30.000 Hühner in ihrer Stallung. Die Polizei bittet nun um Hinweise.

Es handle sich nicht um den ersten Fall dieser Art in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr.

Manipulation an Mastanlage verursacht Tod von 29.500 Hühnern

Laut den Beamten verendeten am Dienstag im Laufe des Tages circa 29.500 Hühner in einem Geflügelmastbetrieb an der Willinghepper Straße. Nach ersten Einschätzungen wurde die elektronische Lüftungsanlage des Stalls manipuliert und die Hühner erstickten. Ein technischer Defekt sei ausgeschlossen. Nun übernehmen Gutachter den Fall und untersuchen die Anlage bis ins kleinste Detail.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 02921-91000 bei der Polizei zu melden.

50.000 Euro Schaden für Landwirt nach Sabotage an Stall

Wie die Zeitung Bild berichtet, belaufe sich der Schaden für den Landwirt nach ersten Schätzungen auf gut 50.000 Euro. Die toten Tiere seien nach Angaben des Kreises Soest inzwischen im Auftrag des Veterinärdienstes von einem Tierkörperbeseitigungsdienstleister entsorgt worden.

Es handle sich nicht um den ersten Fall dieser Art in Nordrhein-Westfalen, so die Zeitung. Im Sommer seien fast 900 Hühner in Hünxe nach Manipulationen an einem Mastbetrieb gestorben und in Schermbeck verendeten auf diese Art 130 Schweine.

Mit Material von Kreispolizeibehörde Soest, Bild
, Kreis Soest

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