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Geflügelhaltung

Masthähnchen: Badevergnügen (im Staub) hebt Tierwohl

Das Staub- oder Sandbad wird auch von Mastgeflügel gerne angenommen. Die Maßnahme erhöht somit das Wohlbefinden der Tiere.
am Dienstag, 27.06.2023 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Ställe für Mastgeflügel sind oftmals eher eintönig. Wollen Geflügelhalter das Tierwohl erhöhen, hilft es, Struktur zu schaffen und so die Tiere mehr zu beschäftigen. Ein Mittel sind Staubbäder.

Arnd von Hugo mästet in der Nähe von Hannover (Niedersachsen) Hähnchen. Er brachte es auf den Punkt: „Der gesellschaftliche Druck auf die Tierhaltung hat stark zugenommen. Wir als Betriebe müssen uns auch mit dem Thema Tierwohl befassen.“ Für ihn stellt sich aber die Frage, wer mehr Tierwohl bezahlt. Auch bei Hähnchenfleisch gibt es Importdruck, bei günstigen frischen Hähnchenfilets findet man durchaus als Herkunft Polen auf der Packung.

Auch wenn die Frage noch ungeklärt ist, so engagiert sich der studierte Landwirt. Er nahm als Praxisbetrieb bei dem MuD-Projekt (Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz) teil. Die Tierärztliche Hochschule (TiHo) Hannover erprobte mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen Sandbadestellen, Körnerautomaten und eine automatisierte Rohrförderung zum Verteilen verschiedener Materialen.

Masthähnchen badeten gerne im Staub

Sehr gut angenommen wurden die Staubbäder. Dabei testete ein Betrieb Dinkelspelzenpellets, Sägemehl und Urgesteinsmehl. Am attraktivsten war demnach das Sägemehl.

Welche Erfahrungen die Praxisbetriebe mit Körnerautomaten und der automatisierten Rohrförderung machten, lesen Sie auf gefluegelnews.de.

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