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Geflügel

MEG: Eiermarkt abwartend

von , am
26.03.2011

Bonn - Die Nachfrage am Eiermarkt wurde überwiegend als ruhig beschrieben. Das Angebot war in großen Mengen verfügbar und die Preise tendierten meist stabil.

Preissturz: Aldi senkte die Preise für Eier aus Bodenhaltung um 23 Prozent. © landpixel
Die Nachfrage nach Eiern war unverändert ruhig. Weder von Seiten des Lebensmitteleinzelhandels noch von Seiten der Eiproduktenindustrie wurde steigender Bedarf signalisiert. Die Färbereien nahmen ebenfalls keine größeren Mengen vom Markt.
 

Angebot zunehmend

Derzeit besteht kein Mangel an Eiern. Das Angebot nimmt dem Vernehmen nach zu. Besonders schwere Ware ist in großen Mengen verfügbar.

Preise behauptet

Das wachsende Angebot bei konstanter Nachfrage führte zu Preisdruck. Für Packstellenabgabepreise wurden die Forderungen oftmals zurück genommen. Die Preise für frei gehandelte Bodenhaltungsware in Deutschland tendierten knapp behauptet.

Geflügelmarkt abwartend

Insgesamt hat sich die Nachfrage am Geflügelmarkt belebt. Die Schlachtereiabgabepreise zogen etwas an. Auf Erzeugerebene wurden sowohl bei Hähnchen als auch bei Puten höhere Auszahlungspreise für Lebendware vereinbart.

Hähnchenmarkt anziehend

Im Februar blieben die Haushaltskäufe am Hähnchenmarkt hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Dies dürfte auch darauf zurückgeführt werden, dass Putenbrust vielfach günstiger angeboten wurde als Hähnchenbrust. Der Tendenzpfeil am Hähnchenmarkt zeigt Absatz- und preismäßig wieder nach oben.

Putenmarkt fester

Nach wie vor tendiert der Markt für Ober- und Unterschenkel fest. Die Nachfrage ist lebhaft. Am Weißfleischsektor nimmt der Absatz zu. Die Schlachtereiabgabepreise zogen bereits etwas an.

Schlachthennen fest

Das Angebot an Althennen ist weiterhin recht eingeschränkt. Die zu erzielenden Preise für Althennen blieben stabil.
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