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Neue Möglichkeiten bei der PRRS-Impfung

Neue Möglichkeiten bei der PRRS-Impfung
am
17.05.2019

In der Märzausgabe von agrarheute Schwein stellte Dr. Jörg Tenhündfeld aus Vreden dar, worauf man für einen wirkungsvollen PRRS-Schutz achten sollte.

Neue Möglichkeiten bei der PRRS-Impfung

PRRS-Erkrankungen gehören weltweit zu den wirtschaftlich bedeutendsten Krankheiten in der Schweineproduktion und haben viele Gesichter. Jeder Betrieb verlangt daher nach einem ganz individuellem Impfprogramm, welches der betreuende Tierarzt betriebsspezifisch erarbeitet. Im Interview mit agrarheute erklärte Dr. Jörg Tenhündfeld, dass PRRS-Viren die Abwehrzellen im Immunsystem des Schweines zerstören. Diese primäre Schädigung des Immunsystems durch PRRS-Viren stellt eine der Hauptursachen für nachfolgende bakterielle Sekundärerkrankungen dar.

Folgeerkrankungen (z.B. Streptokokkeninfektionen) müssen dann oftmals mit Antibiotika behandelt werden. Ein zielgerichteter PRRSV-Schutz ist somit in mehrfacher Hinsicht von größter Bedeutung. Dr. Tenhündfeld legt weiter dar, dass man unbedingt wissen sollte, wann sich die Tiere üblicherweise mit PRRSV infizieren und rät zu regelmäßigen Untersuchungen, um die Infektionsdynamik im Betrieb zu überwachen. Kennt man dann den Zeitpunkt der PRRS-Infektion, sollte die Impfung darauf abgestimmt dann so rechtzeitig erfolgen, dass die Tiere Zeit haben, einen ausreichenden Schutz aufzubauen, noch bevor es zur Infektion mit den PRRS-Viren kommt. In diesem Zusammenhang berichtet Dr. Tenhündfeld dann, dass er gute Erfahrungen mit einer frühen PRRS-Impfung in der ersten Lebenswoche gemacht hat, da so die Tiere bereits geschützt ins Flatdeck eingestallt werden konnten und sich der Antibiotikaeinsatz anschließend reduzierte. Die ersten Ergebnisse der frühen Impfung hinsichtlich Verträglichkeit und Wirksamkeit seien positiv, so Dr. Tenhündfeld.

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