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Geflügel

Neue Standards für 'Hähnchen von morgen'

von , am
12.03.2013

Zoetermeer - Langsamer wachsende Rassen, zehn Prozent weniger Hähnchen je Quadratmeter, zusätzliche Einstreu - so soll Geflügelhaltung ab 2020 in Holland aussehen.

Die Geflügelfleischproduktion hat in den ersten fünf Monaten dieses Jahres zugelegt. © Mühlhausen/landpixel
Der niederländische Lebensmitteleinzelhandel und der dortige Geflügelsektor haben sich auf dem Weg zu einer rentablen und nachhaltigeren Erzeugung von Hähnchen auf Produktionskriterien geeinigt. Wie die Wirtschaftsgruppe Geflügel und Eier (PPE) mitteilte, soll der Verkauf der "Hähnchen von morgen" im Jahr 2020 starten.
 
Im Mittelpunkt der Vereinbarung stehe der Einklang zwischen den verschiedenen Nachhaltigkeitsaspekten Mensch, Tier und Umwelt. Eine wesentliche Änderung sei der Einsatz von neuen, langsamer wachsenden Hähnchenrassen für das Standardgeflügelsortiment. Diese Rassen seien robuster und dadurch weniger anfällig für Krankheiten. 

Umstellung in mehreren Schritten

Laut PPE bereitet der Geflügelsektor die Umstellung ab 2013 vor; spätestens 2020 solle das gesamte Geflügelfleisch in niederländischen Supermärkten von dieser langsamer wachsenden Rasse stammen. Darüber hinaus müsse ab 2015 die Anzahl der Hähnchen im Stall pro Quadratmeter um zehn Prozent verringert werden. Außerdem werde zusätzliches Einstreu wie Stroh im Stall eingesetzt. Für die Verwendung von Antibiotika gälten äußerst strenge Vorschriften. Mit Blick auf den Umweltschutz müssten die Absprachen allerdings noch genauer ausgearbeitet werden. 

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