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CeresAward

Neueinsteiger Ingo Mardink ist Geflügelhalter des Jahres 2016

Dieser Artikel ist zuerst in der DLZ erschienen.

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Legehennenhalter Ingo Mardink
© Philipp Ledényi für dlz agrarmagazin
von , am
20.02.2017

Ingo Mardink hat Mut bewiesen: Er ist in einen für ihn neuen Betriebszweig, die Legehennenhaltung, eingestiegen. Dafür ist er im Rahmen des Ceres Awards 2016 in der Kategorie Geflügelhalter ausgezeichnet worden.

Ingo Mardink, Gewinner der Kategorie Geflügel beim Ceres-Award
Mutig ist er, der Geflügelhalter des Jahres 2016: Schon kurz nach seinem Einstieg verzichtete Ingo Mardink auf das Kupieren der Schnäbel bei seinen Legehennen. © Philipp Ledényi (www.ledenyi.de)

Ingo Mardink aus Wilsum in der Grafschaft Bentheim suchte nach einem Weg, die Zukunft seines landwirtschaftlichen Betriebs so zu sichern, dass vier Generationen davon leben können. Der Landwirt hat viel überlegt und mit seiner Familie durchgesprochen. Die Milchviehhaltung zu erweitern – wie es damals allgemeine Beratermeinung war – erschien ihm zu unsicher. Er wollte das Risiko streuen und stieg – neben der Milchviehhaltung – in die Legehennenhaltung ein. Bis jetzt geht dieser mutige Entschluss voll auf. So verzichtet der Landwirt zum Beispiel auf das Kupieren der Schnäbel.

Als Beschäftigungsmaterial für seine Hennen nutzt der Geflügelhalter Maissilage – neben Pickblöcken und Heu. „Ich muss ja in dieser Richtung etwas unternehmen. Ab 2017 muss der Schnabel dranbleiben“, sagt der Landwirt. Deshalb hat sich Ingo Mardink nach etwas Überzeugungsarbeit entschlossen, an einem vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderten Projekt der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zu dem Thema teilzunehmen. Und er hat überlegt, wie er möglichst viel Tierwohl in den Stall bringt. Dazu konstruierte er eigens eine automatische Vorrichtung um Maissilage im Stall zu verteilen: Kaum springt die Schnecke an, rennen die Legehennen los: 8 Sekunden lang rieselt mehrmals täglich Maissilage in den Stall. Die Hühner stürzen sich sofort darauf. Es dauert keine Minute, dann ist der Spuk vorbei. „Man findet nichts mehr vom Mais, selbst die Spindeln picken die Legehennen weg“, erzählt der 40-jährige Landwirt.

 

Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin Februar 2017 erschienen.

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CeresAward: Geflügelhalter des Jahres 2016

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