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Exportförderung

Neuer Veterinärchef soll Handelshemmnisse abbauen

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Katharina Krenn , agrarheute
am
26.01.2016

Das Bundesagrarministerium setzt nun verstärkt auf den Export-Ausbau in Drittstaaten. Für eine bessere internationale Veterinärzusammenarbeit insbesondere bei Fleisch wurde dafür eine neue Stabstelle eingerichtet.

Wichtig für den Ausbau des Exports ist der Abbau von Handelshemmnissen, insbesondere im tier- und pflanzengesundheitlichen Bereich. Daher hat Landwirtschaftsminister Christian Schmidt nun eine neue Stabstelle „Export“ eingerichtet und einen zweiten Veterinärchef eingestellt. Der Veterinärmediziner Dr. Dietrich Rassow ist für die bilaterale Zusammenarbeit mit Drittstaaten verantwortlich. Mit der neu geschaffenen Position im Bundesministerium (BMEL) will Schmidt die internationale Veterinärzusammenarbeit und insbesondere die Veterinärverhandlungen im Zusammenhang mit dem Export von Lebensmitteln tierischer Herkunft stärken, so heißt es in der Pressemitteilung.

Soviel exportiert Deutschland

Dieser Schritt wird vom Deutschen Bauernverband begrüßt.  Auf der internationalen Grünen Woche hat der Bauernverband erneut auf die Bedeutung des Exports hingewiesen. Derzeit werden rund 20 Prozent in die EU exportiert, 5 Prozent in Drittländer. Ein Ausbau des Exports könnte Schwankungen im heimischen Absatzmarkt ausgleichen, der immerhin noch 75 Prozent beträgt.

Das ist der neue Veterinärchef

Der künftige zweite Chief Veterinary Officer (CVO) für die bilaterale Zusammenarbeit, Dr. Dietrich Rassow, ist seit über zehn Jahren im BMEL als Referatsleiter tätig und war in den letzten Jahren als nationaler Experte des BMEL bei der Welt-Tiergesundheitsorganisation (OIE) eingesetzt.

 

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