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Geflügel

Neuland-Betrug: AbL fordert schnelle Aufklärung

von , am
22.04.2014

Eine rasche Aufklärung des Betrugs mit Neuland-Geflügel fordern Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) von den Verantwortlichen bei Neuland.

EU-Marktanalysten sehen nur noch bei Geflügelfleisch eine Zunahme der Produktion. © Mühlhausen/landpixel
In Sorge um die Glaubwürdigkeit des Neuland-Programms haben einige Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und seiner Trägerverbände an Neuland appelliert, für eine rasche Aufdeckung der Vorgänge und der Verantwortlichkeiten beim Betrug mit Neuland-Geflügelfleisch zu sorgen und diese zu veröffentlichen. AbL hat hierfür eine Liste mit dezidierten Fragen an die Neuland-Verantwortlichen vorgelegt.
 
 

Fragen zu klären

Laut Fragenkatalog sollen die Hintergründe der Mitgliedschaft und Kontrolle von Seiten Neulands offengelegt werden. Außerdem sei zu klären, warum "die seit langem offensichtliche Diskrepanz zwischen den Stallkapazitäten des Landwirts L. bzw. den NEULAND-Bestandsobergrenzen und den verkauften Warenmengen massiv auseinanderklafften." Nötig sei zudem, so die AbL, die Prüfung der Frage, ob Verbände die Trägerschaft und damit auch eine Mitverantwortung für wirtschaftliche Unternehmen übernehmen könnten, deren Alltagsgeschäft sie nicht wirklich selber kontrollieren könnten. Es seien auch andere Formen einer Unterstützung von Neuland oder anderen Projekten denkbar, so die AbL.
 
 
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