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Geflügel

Niederlande: Vogelgrippe auf Legehennenbetrieb

von , am
16.05.2011

Gelderland - In den Niederlanden ist auf einem Bio-Legehennen-Betrieb die Vogelgrippe festgestellt worden. Niederländische Medien berichten von einem niedrig-pathogenen Virenstamm.

Am vergangenen Sonntag starb in China erstmals seit Wochen wieder ein Mensch an H7N9. © Domaris / pixelio.de
Die die rund 8.800 Legehennen des Betriebes in Kootwijkerbroek in der Provinz Gelderland wurden am 12. Mai gekeult. Die nationale Lebensmittelbehörde (nVWA) wies ein Vogelgrippevirus der Variante H7 nach. Niederländische Medien berichten, es handle sich um einen niedrig-pathogenen Virenstamm. Zurzeit ist noch nicht bekannt, ob es sich wirklich um eine schwach pathogene oder eine hochgradig ansteckende Form der Vogelgrippe handelt.
 
Rund um den Betrieb zwischen Utrecht und Apeldoorn wurde ein Sperrgebiet eingerichtet. Im Radius von drei Kilometern gilt für Geflügel, Eier, Hühnergülle und gebrauchte Einstreu ein Transportverbot. Zudem müssen gewerbliche Geflügelhalter ihr Geflügel aufstallen. In der Sperrzone liegen 60 weitere Geflügelbetriebe. Sie werden derzeit auf eine Ansteckung hin untersucht.
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