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Nutztierhaltung

Niedersachsen plant Nutztierhaltungsstrategie

Barbara-Otte-Kinast
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Martina Hungerkamp, agrarheute
am
05.04.2018

Die Agrarministerin Barbara Otte-Kinast will den Niedersächsischen Tierschutzplan zur Niedersächsischen Nutztierhaltungsstrategie ausbauen.

Die niedersächsische Agrarministerin Barbara Otte-Kinast bezeichnet den Tierschutzplan ihrer beiden Vorgänger als Erfolg. Jetzt sei es an der Zeit, der gründlichen Planung eine ebenso gründliche Umsetzung folgen zu lassen.

Deshalb will sie den Tierschutzplan des Landes zur Niedersächsischen Nutztierhaltungsstrategie ausbauen.

Nutztierhaltungsstrategie mit Folgenabschätzung und Machbarkeit

Die wichtigste Neuerung in der künftigen Nutztierhaltungsstrategie ist die Einrichtung einer neuen Arbeitsgruppe „Folgenabschätzung und Machbarkeit“. Barbara Otte-Kinast betonte, dass es ihr um einen verlässlichen Weg für alle Beteiligten gehe.

In der Arbeitsgruppe sieht die Agrarministerien den Flaschenhals, den alle Ideen und Maßnahmen durchlaufen müssen, bevor sie umgesetzt werden. So soll unter anderem vermieden werden, dass Vorgaben erlassen werden, die für einen Großteil der Landwirte wirtschaftlich nicht umsetzbar sind.

Neue Projektgruppen: „Schlachten und Töten“ sowie „Transport“

Außerdem befassen sich neue Projektgruppen wie „Schlachten und Töten“ sowie „Transport“ mit konkreten Fragestellungen. Diese würden wiederrum in die Diskussion eingebracht.

Die Ministerin machte deutlich, dass Niedersachsen ein starkes Tierhaltungsland sei, dass weiter vorangehen müsse. Schon aus dem Tierschutzplan hätten es viele Ideen auf die Bundesebene geschafft. Barbara Otte-Kinast hofft, dass das auch in Zukunft so sein wird.

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