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Wolfsmanagement

Niedersächsisches Problemrudel überspringt regelmäßig Zäune

Wolfsriss Kuh
© Dr. Thorsten Schumacher
von , am
06.10.2017

Der Wolfsberater für Vechta ist mittlerweile ratlos: Das Barnstorfer Wolfsrudel schert sich nicht um Zäune und wildert immer wieder in Nutztierherden.

Für den ehrenamtlichen Wolfsberater Dr. Torsten Schumacher artet sein Ehrenamt mittlerweile zu einem Vollzeitjob aus, berichtet jagderleben.de. Das liegt vor allem an dem Problemrudel der Region: Auf das Konto des Barnstorfer Wolfsrudel gehen in letzter Zeit zahlreiche Risse darunter auch ein 180 Kilogramm schweres Jungrind. Dabei hält sich das Barnstorfer Wolfsrudel keineswegs an typische Verhaltensmuster und lässt sich von Zäunen nicht aufhalten. Unter anderem übersprangen die Tiere einen zwei Meter hohen Zaun und rissen Muffelwild.

Neue Wolfsrisse

Vor zwei Tagen wurden im Landkreis Vechta vier Stück Damwild gerissen. Gegenüber der Redaktion jagderleben erklärte Wolfsberater Dr. Torsten Schumacher, dass er anhand der Bissverletzungen im Kehlbereich von Wölfen ausgehe. Dabei würden die Spuren darauf hin deuten, dass es sich um Jung- und Alttiere gehandelt habe. Das Damwild war mit einem hohen Zaun geschützt.

Mit Material von jagderleben.de

Die Wolfsvorkommen in Deutschland im Überblick

Wolfsterritorien Deutschland
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