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Tierseuche

NRW: Vogelgrippe in Gänsebestand - Sperrbezirk betrifft 200 Betriebe

Gans
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Redaktion agrarheute, agrarheute
am
23.12.2016

In einem Geflügelbestand in Rietberg-Westerwiehe in NRW ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Es handelt sich um einen Legegänse-Betrieb mit 2.800 Tieren.

Das Friedrich-Löffler-Institut hat am Mittwoch den Ausbruch der Vogelgrippe H5N8 in einem Legegänse-Betrieb im nordrhein-westfälischen Rietberg-Westerwiehe bestätigt. Das Veterinäramt des Kreises Gütersloh hat unverzüglich die Tötung des Bestandes mit 2.800 Gänsen und alle weiteren notwendigen Maßnahmen veranlasst.

So wurden mit einer Tierseuchenverfügung ein Sperrbezirk (mindestens drei Kilometer Durchmesser) und ein Beobachtungsgebiet (mindestens zehn Kilometer Durchmesser) rund um den betroffenen Hof eingerichtet. In diesen Bereichen gelten Einschränkungen für Halter und Vermarkter von Geflügel, die in der Verfügung genannt werden, zum Beispiel neben der kreisweit bereits seit dem 22. November bestehenden Stallpflicht ein Verbringungsverbot für Geflügel - Geflügel darf innerhalb des Gebiets nicht transportiert werden.

Insgesamt 200 Betriebe im Sperrbezirk

Im Sperrbezirk gibt es insgesamt 200 Betriebe mit einem gemeldeten maximalen Besatz von zirka 800.000 Stück Geflügel, im Beobachtungsgebiet alles in allem 600 Haltungen mit einem maximal gemeldetem Besatz von 2.000.000 Stück Geflügel.

Die tatsächlichen Zahlen sind deutlich niedriger und werden im Laufe dieser und der nächsten Woche ermittelt.

Inhaber hat Hoftierarzt informiert

Der Inhaber des Gänselege-Betriebes hatte seinen Hoftierarzt am Montagabend, 19. Dezember, über zehn Todesfälle unter seinen Legegänsen informiert. Der verwies direkt an die Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Kreises Gütersloh. Darauf veranlasste das Veterinäramt die Untersuchung der verendeten Tiere im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Ostwestfalen-Lippe Westfalen (CVUA-OWL) in Detmold.

Am Dienstagabend teilte das Labor des CVUA den Befund 'H5 positiv' mit. Das Kreis-Veterinäramt hat daraufhin umgehend das NRW-Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz über den Verdacht auf Geflügelpest informiert. Die Untersuchung des Friedrich-Löffler-Instituts ergab schließlich die hochansteckende Virus-Variante N8.

Welche Auflagen innerhalb des Sperrgebiets beziehungsweise des Beobachtungsgebiets zu beachten sind, steht in der Allgemeinverfügung von heute (Mittwoch, 21. Dezember 2016), die im Internet zu finden ist.

Mit Material von Kreis Gütersloh

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