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Nutztierverbände fusionieren zum 'Bundesverband Rind und Schwein'

Verbände Schwein und Rind
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Katharina Krenn, agrarheute
am
16.05.2017

Der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) und drei Rinderzuchtverbände verschmelzen heute offiziell zum 'Bundesverband Rind und Schwein'.

Die deutsche Nutztierhaltung befindet sich im Wandel ebenso wie die gesellschaftlichen Erwartungen an die Branche. Indikatoren sind der fortschreitende Strukturwandel in der Rinder- und Schweinehaltung, der durch eine Reduzierung der Anzahl der Nutztierhalter sowie durch Fusionen und Kooperationen der Mitgliedsorganisationen gekennzeichnet ist.

Diese Verbände schließen sich zusammen

Daher haben die Vorstände und die Mitglieder der folgenden Verbände in der Rinder- und Schweineproduktion die Notwendigkeit gesehen, die bisherigen Verbandsstrukturen auf Bundesebene zu überdenken, mit dem Ziel Ressourcen zu bündeln.

  • Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter e. V.,
  • Bundesverband der Deutschen Fleischrinderzüchter und -halter e V.,
  • Deutscher Holstein Verband e. V. und
  • Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e. V.

Erste Mitgliederversammlung

Am 16. Mai findet die erste Mitgliederversammlung der neuen Organisation statt. In deren Rahmen soll der Ende letzten Jahres gewählte Vorstand auf insgesamt 13 Personen erweitert werden. Vorsitzender des Bundesverbandes ist Josef Hannen, der bislang auch dem ADR vorsteht. Seine Stellvertreter sind der derzeitige ZDS-Vorsitzende Paul Hegemann sowie dessen DHV-Kollege Georg Geuecke. Geschäftsführerin ist Dr. Bianca Lind.

Ab 18:00 Uhr schließt sich ein Parlamentarischer Abend an, zu dem Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt als Gastredner geladen ist.

Mit Material von ISN
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