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Stute gefangen

Pferdeanhänger umgekippt: Feuerwehr befreit 700 kg schwere Friesendame

Die Feuerwehr befreit ein Pferd aus einem Anhänger auf der Autobahn
am Montag, 02.05.2022 - 09:53 (Jetzt kommentieren)

In Schleswig-Holstein kam es am Wochenende zu einer dramatischen Tierrettung. Ein 700 kg schweres Pferd musste nach einem Unfall auf der A 7 aus einem Anhänger befreit werden.

Der Kreisfeuerwehrverband Pinneberg musste am Freitagmorgen zu einer dramatischen Tierrettung ausrücken.

Nachdem ein Pferdeanhänger auf der Autobahn bei Quickborn in Schleswig-Holstein umkippte, befand sich das Tier in einer Zwangslage. Die Einsatzkräfte befreiten das Pferd mit Unterstützung einer Tierärztin. Die Bundesautobahn 7 war zeitweise vollgesperrt.

Pferdeanhänger kippt auf Autobahn um

Auf dem Beschleunigungsstreifen des Rastplatzes Holmoor-West in Fahrtrichtung Hamburg kam gegen 6 Uhr am Morgen ein PKW-Gespann mit Pferdeanhänger durch noch zu klärende Umstände ins Schlingern.

Infolge des Unfalls kippte der Pferdeanhänger auf die Seite, die verladene Friesendame "Jasmin" brach mit den Vorderläufen durch das Kunststoffdach und war mit einem der Vorderläufe unter dem Anhänger eingeklemmt.

600 bis 700 Kilo schweres Pferd in Anhänger gefangen

Der Huf der Stute ragt unter dem Anhänger hervor

19 Einsatzkräfte bereiteten die Rettung des 600 bis 700 Kilo schweren Pferdes vor. Nach einer tierärztlichen Behandlung, einer herbeigerufenen Tierärztin aus Norderstedt, wurde zunächst ein Teil des Daches mit einer Säge geöffnet, um die Vorderläufe befreien zu können. Hierbei kamen außerdem luftgesteuerte Hebekissen zum Einsatz.

Anschließend wurde mit einer Seilwinde der Anhänger so weit gezogen, dass die Verladerampe nicht mehr durch die Leitplanke blockiert werden konnte.

Pferd nach Unfall in Klinik gebracht

Mit Muskelkraft wurde Jasmin dann mit Rundschlingen in einen weiteren Pferdeanhänger gezogen. Dieser Anhänger wurde von der Frau eines Feuerwehrkameraden bereitgestellt und mit einem Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr zur Einsatzstelle gebracht.

Damit konnte man das Pferd zunächst zum naheliegenden Rastplatz bringen, um es weiter zu untersuchen. Letztlich wurde das Pferd dann in eine Klinik in Bilsen transportiert.

Mit Material von Kreisfeuerwehrverband Pinneberg


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