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Hessen

Pferdeherpes: 10 Pferde bereits eingeschläfert

dpa/Nicoleta Culiuc/agrarheute
am
14.07.2016

Mehrere Fälle von Pferdeherpes beunruhigen die Tierhalter in Hessen. Zehn Pferde eines Reiterhofes mussten eingeschläfert werden. Weitere Tiere sind infiziert.

In Hessen ist Pferdeherpes aggressiv ausgebrochen. Bislang wurden der Deutscher Presse-Agentur (dpa) zufolge zehn Pferde eines Reiterhofes eingeschläfert. Weitere 25 Tiere des Betriebes in Beselich sind infiziert. Bei einem der toten Pferde ist das Equine Herpesvirus 1 nachgewiesen worden, so die dpa.

Reiterhof steht unter Quarantäne

Nun stehe der Reiterhof in Beselich unter Quarantäne. Die benachbarten Höfe habe ein Transportverbot für Pferde ausgesprochen und lasse fremde Pferde nicht mehr in ihre Ställe, wie die Sprecherin des Pferdesportverbandes, Heidrun Weitz, erklärte.

"In 40 Jahren habe ich noch keinen so aggressiven Ausbruch von Pferdeherpes erlebt", sagte Richard Hirschhäuser, Vertrauensarzt des hessischen Pferdesportverbandes, dem Sender Hit Radio FFH.

Verschiedene Herpesviren lösen die Infektion aus

Herpesinfektionen bei Pferden werden von verschiedenen, weit verbreiteten Herpesviren ausgelöst. Die Stuten, die mit dem Equinen Herpesvirus 1 infiziert sind, können ihr ungeborenes Fohlen verlieren.

Die Viren werden über Tröpfchen etwa beim Niesen übertragen. Für Menschen ist das Virus ungefährlich.

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