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Geflügelgrippe

Putenbestand im Kreis Vechta von Vogelgrippe betroffen

Mastputen im Stall
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
14.12.2016

Bei einem Putenmastbetrieb in Damme ist der Vogelgrippeerreger H5 festgestellt worden. 8.000 Tiere müssen getötet werden.

Nach dem Fund eines neuen Vogelgrippeerregers in einer Putenmast im niedersächsischen Damme müssen 8.000 Tiere getötet werden. In einem Privatlabor sei der Erreger H5 festgestellt worden. Dies bestätigte in der Nacht zum Mittwoch das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Typ der Vogelgrippe noch unklar

Um welchen Typ es sich genau handele, ob es der hochpathogene H5N8 ist, müsse erst noch untersucht werden. "Wie der Erreger in den Stall kam, ist unklar", sagte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) am Mittwoch zum Start der Landtagssitzung in Hannover.

Rund um den Fundort sei ein Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet eingerichtet worden. Es sei der zweite amtliche Verdachtsfall in einer Tierhaltung in Niedersachsen.

Zwei weitere Vogelgrippe-Fälle bei Wildvögeln

Zum ersten Mal war vorgestern im Landkreis Rotenburg (Wümme) das Vogelgrippe-Virus in der hochpathogenen Form bei Wildvögeln nachgewiesen worden.

Am Dienstag wurde außerdem der Vogelgrippe-Erreger H5N8 bei einer verendeten Graugans in der Samtgemeinde Jümme entdeckt. Das teilte der Landkreis Leer mit. Um den Fundort wurde ein Sperrbezirk mit einem Radius von einem Kilometer sowie ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von drei Kilometern festgelegt.

Das hoch ansteckende Vogelgrippevirus H5N8 wurde in Niedersachsen mit dem jüngsten Fund bei zehn Wildvögeln nachgewiesen, teilte das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mit.

Mit Material von dpa
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