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Tiergesundheit

QS: Antibiotikazahlen sinken weiter

Schweine in ihren Buchten.
am Donnerstag, 18.02.2021 - 12:00 (1 Kommentar)

Die Antibiotikazahlen im QS-System sinken weiter. Vor allem bei den schweinehaltenden Betrieben wird eingespart.

Im Vergleich zum Jahr 2019 sank die eingesetzte Antibiotikamenge aller tierhaltenden Betriebe im QS-System (Qualität und Sicherheit GmbH) in 2020 weiter. Vor allem die schweinehaltenden Betriebe konnten ihren Bedarf weiter reduzieren. Insgesamt 9,3 t Antibiotika konnte man im Vergleich zum Vorjahr 2019 einsparen. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Rahmen des QS-Antibiotikamonitorings sank die Menge seit 2014 mittlerweile bereits um 43 Prozent.

Seit 2020 erfasst QS in einem Pilotprojekt erstmals auch ein Antibiotikamonitoring bei Mastelterntieren bei Hähnchen und Puten. Die 230 Betriebe mit einer durchschnittlichen Größe von 30.000 Tieren, verbrauchten gut 4,13 t Antibiotika.

Reserveantibiotika machen einen geringen Teil aus

Insgesamt ist der Bedarf an Anibiotika laut QS über alle Tierarten hinweg rückläufig. So sparten die Tierhalter über alle Tierarten hinweg gut 2,9 t Antibiotika im Vergleich zum Vorjahr ein.

Die Reserveantibiotika machten dabei 2020 einen Anteil von 0,83 Prozent der Gesamtmenge an verbabreichten Antibiotik im QS-System aus. Diese kritischen Wirkstoffe werden laut Unternehmen nur verschrieben, wenn alle anderen Alternativen ausgeschöpft sind.

Wie erfasst das QS die Daten?

QS erfasst alle Daten des Monitorings über den Therapieindex der einzelnen, tierhaltenden Betriebe. Zum 1. Feburar 2021 lagen 90 Prozent der Therapieindicies vor.

Der Therapieindex beschreibt die durchschnittlichen Behandlungseinheiten je Tierplatz. Dieser wird für jeden Betrieb berechnet und drückt aus, an wie vielen Tagen jedes Tier im Durchschnitt mit einem Wirkstoff behandelt wurde.

Mit Material von AgE; QS

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