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Geflügel

QS-System auf Brütereien ausgeweitet

von , am
09.12.2013

Bonn - Die Qualität und Sicherheit GmbH (QS) hat ihr Kontrollnetz im Geflügelbereich enger geknüpft. Ab Mitte nächsten Jahres müssen Mäster ihre Küken von zertifizierten Betrieben beziehen.

In den letzten zehn Jahren wurden in Deutschland schätzungsweise 420 Millionen männliche Küken getötet. © Eky Chan
Ab dem 1. Juli 2014 müssen Hähnchen- und Putenmäster Küken mästen, die aus QS-zertifizierten Brütereien stammen. Um QS-Küken zu erzeugen, müssen Brütereien ihre Bruteier von QS-zertifizierten Elterntierbetrieben beziehen. Die Zertifizierung sei bereits ab dem 1. Januar 2014 möglich, um den Betrieben ausreichend Vorlaufzeit zu geben. Die Teilnahme am QS-System werde - wie bei anderen landwirtschaftlichen Betrieben auch - von Bündlern organisiert.
 
Elterntierbetriebe, die eine QS-Zertifizierung anstrebten, könnten sich ab sofort über einen im QS-System zugelassenen Bündler anmelden.
 

Brütereien können direkt teilnehmen

Brütereien ist die direkte Teilnahme am QS-Systemmöglich. Dazu müssen sie QS zufolge zunächst ihre Unternehmens- und Standortdaten in der systemeigenen Datenbank eingeben. Zusätzlich müsse eine im QS-System zugelassene Zertifizierungsstelle ausgewählt und mit der Durchführung einesAudits beauftragt werden. Nach einem erfolgreichen Audit werde ein QS-Systemvertrag zugesendet. Die hier geltenden Anforderungen seien im Leitfaden "Brütereien" enthalten. Die Audits könnten ebenfalls am 1. Januar 2014 starten, so dass ausreichend Zeit zur Vorbereitung bis Juli 2014 bleibe.
 
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