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Seuche

Rheinland-Pfalz: Jagdhund mit Aujeszkyscher Krankheit infiziert

Wildschwein
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Katharina Krenn, agrarheute
am
22.12.2016

Ein Jagdhund hat sich im Hunsrück mit der Aujeszkyschen Krankheit infiziert. Hunde- und Schweinehalter mit Freilandhaltung sollten Vorkehrungen treffen.

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat bei einem Jagdhund die Aujeszkysche Krankheit nachgewiesen. Das Tier wurde zuvor bei zwei Jagden im Hunsrück (Kreis Bernkastel-Wittlich) eingesetzt und hatte dabei Kontakt zu Wildschweinen. Für Hunde verläuft eine Infektion mit dem Virus der Aujeszkyschen Krankheit immer tödlich.

Bei Hausschweinen in Freilandhaltung muss unter anderem sichergestellt sein, dass kein direkter oder indirekter Kontakt zu Wildschweinen möglich ist. Sollte das Virus in einen Bestand eingeschleppt werden, drohen massive wirtschaftliche Schäden.

Symptome der Aujeszkyschen Krankheit

Das auffälligste Symptom bei infizierten Tieren ist ein intensiver Juckreiz an Stirn, Lippen, Wangen, Augen und Ohren. Die Symptome treten nach einer Inkubationszeit von zwei bis neun Tagen auf. Mit fortschreitender Erkrankung können Apathie, Fieber Schluckbeschwerden, Atemnot, Bewegungsstörungen und Lähmungserscheinungen hinzukommen. Der Tod tritt gewöhnlich ein bis drei Tage nach Einsetzen der ersten klinischen Anzeichen ein.

Mit Material von RLP

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