Vor dem Erfolg steht die Arbeit. Und Christian Ettl legt besonderes Augenmerk auf seine Silagen. Mit denen macht er Leistung und mit denen verdient er auch Geld. Denn je besser die betriebseigenen Silagen sind, desto mehr zugekauften Futterkonzentrat kann er sich im Trog sparen.
Augenmerkt schon bei Silieren
Beim Thema Trockensubstanz hat er seine eigene Philosophie. „Mein Vater wollte immer höhere Trockenmassegehalte von 35 Prozent und mehr. Er sagte, dann werde das Gras von den Kühen besser gefressen. Ich finde, wenn es trockener ist, lässt es sich schlechter verdichten und die Gefahr von Nacherwärmung ist höher.“ Daher will er lieber Trockenmasse (TM)-Gehalte von 25 bis 30 Prozent im Silo.
Keine Silage ohne Siliermittel
Dabei ist für Ettl klar: keine Silage ohne Siliermittel. Er setzt auf Milchsäurebakterien und zwar je nach Schnitt und Witterung auf unterschiedliche Präparate. So legt er beim ersten Schnitt Wert auf hohe Zuckergehalte. Die kontrolliert er mithilfe eines Refraktometers.
Liegen die Werte über 6 Brix, kommt ein Siliermittel zum Einsatz, das den Zucker in Propandiol umwandelt. Damit bleibe die Energie in der Silage erhalten, aber der Anteil an leicht löslichen Zuckern werde gesenkt. Liegen die Werte unter 6 Brix, setzt er Milchsäurebakterien ein, die den Silierverlauf absichern und die Stabilität der Silage verbessern.
Bei Herbstsilagen, die häufig nass und mit Dreck versetzt sind, kommt ein Siliermittel zum Einsatz, das die Buttersäuregärung mindert.
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