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Zuchtviehmarkt

159.000 €: Fleckviehstier erzielt Rekordsumme

Sisyphus-Sohn „Senator“
am Freitag, 15.10.2021 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Der Zuchtviehmarkt in Weilheim endete letzten Freitag mit einem echten Paukenschlag. Der Fleckviehbulle Senator erzielte einen Rekordpreis von 159.000 Euro. Aber auch sonst war das Preisniveau recht hoch.

Sisyphus-Sohn „Senator“

Der Sisyphus-Sohn Senator (MV: Manigo) mit GZW 143, MW 129, FW 107, FIT 123 und Exterieur 102-106-106-128 war das absolute Highlight auf dem Zuchtviehmarkt. Nach einem beeindruckenden Winkerduell wurde der Bulle dem Besamungsverein Nordschwaben in Höchstädt für 159.000 € zugeschlagen! Damit ist er der zweitteuerste Fleckviehstier überhaupt und der teuerste mit Hornanlage hinter Vollkommen PP*, der für 166.000 Euro den Zuschlag erhielt.

Gezüchtet wurde der Jungbulle in Mittelfranken bei der Schuh GbR in Herzogenaurach. Mutter Alma hat aktuell vier Abkalbungen und leistet im Schnitt 10.942 kg Milch bei 4,01 Prozent Fett und 3,85 Prozent Eiweiß. Auch Großmutter Anna kann mit viel Milch bei besten Inhaltsstoffen überzeugen. Aufgezogen wurde der Bulle bei Michael Eberle in Ruderatshofen im Allgäu.

Ein Sohn des Wüstensohns wechselt nach Neustadt/Aisch

Sohn des Wüstensohns

Mehr als ordentlich ist auch der Preis, der für einen Sohn des Wüstensohns aus einer Herzschlag-Kuh erlöst wurde.
39 000 Euro investierte der Besamungsverein Neustadt/Aisch in das Tier mit GZW 144, MW 135 (+1576 kg Milch), FIT 119, ZZ 121 sowie Euter 116. Gezüchtet wurde dieser hoffnungsvolle Jungstier von Andreas Meichelböck aus Marktoberdorf im Allgäu.

Bei den Jungkühen war ebenfalls große Nachfrage, die nicht gedeckt vollständig zu decken war. Die 62 verkauften Tiere erhielten Gebote von 1.160 bis 2.300 Euro, welche sich in einem hohen Durchschnittspreis von 1.737 Euro widerspiegeln.

Mit Material von Weilheimer Zuchtverbände

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