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Tierschutz

Allgäuer Rinderhalter müssen sich vor Gericht verantworten

Krankes Milchvieh im Stall
am Dienstag, 15.06.2021 - 13:23 (Jetzt kommentieren)

Das Landgericht Memmingen hat nach den Tierschutzverstößen im Allgäu von 2019 eine Anklage gegen zwei Landwirte zugelassen. Im Herbst soll der Prozess beginnen.

Nach den Vorwürfen wegen nicht ausreichend versorgter Rinder auf mehreren Milchviehbetrieben im Allgäu hat das Landgericht Memmingen eine Anklage gegen zwei Landwirte aus Bad Grönenbach im Unterallgäu zugelassen. Das bestätigte das Landgericht gegenüber agrarheute. Zwei Jahre nach Anklageerhebung durch die Staatsanwaltschaft Memmingen wird der Prozess voraussichtlich im Herbst dieses Jahres eröffnet.

Weiter teilte das Landgericht Memmingen gegenüber agrarheute mit, dass es sich bei den Angeklagten um Vater und Sohn handelt. Den beiden Landwirten aus Grönenbach wird vorgeworfen, insgesamt 54 Rinder auf drei Hofstellen in den Landkreisen Unterallgäu, Oberallgäu und der Stadt Kempten vernachlässigt zu haben.

Tierschutzskandal betraf insgesamt fünf Höfe im Allgäu

Wie agrarheute berichtete, standen 2019 insgesamt fünf Milchviehhöfe aus dem Allgäu unter Verdacht, gegen das Tierschutzgesetz verstoßen zu haben.

Im August 2019 nahm die Staatsanwaltschaft Memmingen in drei Verfahren Ermittlungen gegen 15 Personen auf.

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