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Schweiz

Almauftrieb mit der Seilbahn

Braunvieh-Weide
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Wiebke Herrmann, agrarheute
am
04.07.2018

Seit einem Felssturz im letzten Herbst konnten auf den Oberstafel Alplen keine Rinder mehr weiden. Eine Seilbahn sorgt nun dafür.

Eine 1.100 m lange Seilbahn sorgt seit Anfang Juni dafür, dass auf den Oberstafel Alplen in der Gemeinde Unterschächen wieder Vieh weiden kann. Im Oktober 2017 verschüttete ein Felssturz die einzige Verbindungsstraße zu der Alp. Um hier trotzdem weiter Weidehaltung betreiben zu können, wurde eine Seilbahn mit einem einzigen Masten als Notlösung errichtet. Sie hat eine Nutzlast von 1.500 kg, überwindet eine Höhendifferenz von gut 300 m und verläuft an der höchsten Stelle rund 140 m über dem Boden.

Insgesamt 70 Rinder wurden bereits mithilfe eines Containers und der Seilbahn auf die Alp gebracht. Pro Fahrt wurden zwei bis drei Rinder mit einem Gewicht zwischen 250 und 600 kg transportiert. Eine Bergfahrt dauerte rund 6 Minuten.

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