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Kommentar

Amos Venema: Unser Einsatz für die Natur - so seh ick dat!

Amos Venema, Milchviehhalter und Agrarblogger
Amos Venema
am
28.02.2018

Landwirt Amos Venema berichtet monatlich über seine Sicht der Dinge. Dieses Mal: Der Einsatz der Landwirte für die Natur!

Moin liebe Kolleginnen und Kollegenin einem bekannten Volkslied heißt es: „Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt. Er setzt seine Felder und Wiesen in Stand …“ In vielen Teilen der Republik, insbesondere in Norddeutschland, ist dies nach den überdurchschnittlichen Niederschlägen der vergangenen Monate dringend nötig. Viele Flächen sind durch die anhaltende Nässe strukturell geschädigt und müssen mit hohem Aufwand wieder instand gesetzt werden.

Bei mir rufen die Anschuldigungen durch Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Teile der Politik während der Grünen Woche in diesem Zusammenhang nur Unverständnis hervor. Es verlangt schon ein gewisses Maß an Zynismus, wenn behauptet wird, dass die Landwirtschaft hauptverantwortlich für den Klimawandel und das vermeindliche Insektensterben ist.

Wir leben von und mit der Natur

Ich bin begeistert, mit wie viel Engagement und Kreativität einige Landwirte als Gegenreaktion die Aktion „Deutschland blüht auf!“ ins Leben gerufen haben. Gerade solche tollen Aktivitäten zeigen sehr deutlich, dass die Landwirte sich ihrer Verantwortung gegenüber dem Mensch, der Umwelt und der Gesellschaft bewusst sind und sich dieser auch immer wieder stellen.

Wir Landwirte leben von, mit und für die Natur. Ohne eine intakte Natur und Umwelt wäre die Kulturlandschaft bei uns in Deutschland nicht in dieser heutigen Form entstanden – eine Landschaft, die jeder genießen kann.

Ohne die Experten, die Landwirte, ist und wäre unser Land nicht über viele Generationen so fruchtbar geblieben. Wir Landwirte fordern und fördern die Natur!

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