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Milchmarkt

Anstieg der Milchpreise bremst weiter ab

Milchflasche
Dr. Kerstin Keunecke/AMI
am
13.04.2017

Der Anstieg der Milchpreise hat sich den vierten Monat in Folge abgeschwächt. Doch der Abschwung verlangsamt und die Preise stabilisieren sich.

Die Erzeugerpreise für konventionell erzeugte Milch haben im Februar nur noch leichte Zuwächse verzeichnen können. Damit hat sich der Aufschwung, wie erwartet, weiter abgeschwächt. Ein erneutes Anziehen ist kurzfristig nicht in Sicht. Eher dürfte es aufgrund des schwächelnden Eiweißmarktes teilweise zu Korrekturen nach unten kommen. Stabilisierend wirkt sich hingegen die weiterhin deutlich unter dem Vorjahresniveau liegende Milchmenge aus, wovon vor allem die Fettseite profitiert hat.

Milchauszahlungspreis im Februar

Im Februar erhielten die Milchviehbetriebe für ihren konventionell erzeugten Rohstoff mit 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß im bundesweiten Mittel rund 32,7 Ct/kg und somit knapp 0,2 Ct mehr als im Vormonat, so erste Berechnungen der AMI.

Die aktuellen Milchpreise im Marktbereich

Stabile Phase

Damit hat sich der Anstieg den vierten Monat in Folge abgeschwächt. Vor dem Hintergrund der saisonal bedingt zunehmenden Milchmengen, ist eine stabile Lage bei den Milchpreisen im ersten Quartal durchaus als positiv zu bezeichnen. Auch wenn der früher übliche Verlauf, geprägt von sinkenden Preisen auf dem Weg zur Milchspitze im Mai, in den vergangenen Jahren oftmals ausgehebelt worden war, so ist eine stabile Phase zu Jahresbeginn durchaus kein Selbstläufer.

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Kalendermotiv Alpenmilk 2017
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