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Schweiz

Antibiotika reduzieren: Akupunktur für Kühe

Akupunktur bei Kühen
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Eva Eckinger, agrarheute
am
23.03.2017

Demnächst wird auf einem Schulbauernhof in der Schweiz ein Kurs für Kuh-Akupunktur angeboten. Dafür wurde extra eine Spezialistin für Tierakupunktur aus Australien engagiert.

Wie das Freiburger Landwirtschaftsamt (LwA) berichtet, können angehende Tierärztinnen und Tierärzte nächsten Mai einen Akupunkturkurs mit Kühen auf einem Bio-Betrieb besuchen. Das sei eine Premiere in der Schweiz. Ende Mai wird die australische Tierärztin Lena Jürgensen extra zu den Eidgenossen reisen, um einen Kurs abzuhalten.

Komplementärmedizin für Nutztiere im Aufschwung

Bei ihren Vorführungen wird die Spezialistin für Tierakupunktur aus Down Under sowohl mit Kühen als auch mit Kälbern arbeiten, berichtet das LwA. Die Komplementärmedizin für Nutztiere sei im Aufschwung. Die Versuche in der Schweiz würden sich vor allem darauf konzentrieren, den Antibiotikaeinsatz zu reduzieren.

Reduzierung von Antibiotika

Ziel dabei ist laut LwA die bestmögliche Gesundheit des Viehs mit dem geringst möglichen Einsatz von Antibiotika. Der präventive Einsatz des Medikaments ist in der Schweizer Biolandwirtschaft nicht erlaubt. Die Versuche zielten aber auch darauf ab, die Antibiotikaresistenz zu reduzieren, berichtet das Fachmagazin Schweizer Bauer.

Schulbauernhof mit Holstein-Herde

Stattfinden wird der Lehrgang auf dem Bio-Schulbauernhof des landwirtschaftlichen Institutes Grangeneuve in Sorens. Die dortige Herde besteht aus 80 Kühen, hauptsächlich Holstein-Rinder. Die regelmäßige Herdenüberwachung durch Veterinärstudenten ermöglicht es, bei der saisonalen Kalbung sowie der Fütterung präventiv zu wirken.

Mit Material von Amt für Landwirtschaft LwA Freiburg, Schweizer Bauer

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