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Milchproduktion

Auktion: Globale Milchpreise geben leicht nach

© Mühlhausen/landpixel
von , am
08.11.2013

Schon zum zweiten Mal in Folge sind an der globalen Handelsbörse für Milchprodukte (Global Dairy Trade) die Preise gefallen. Allerdings bleibt das Preisniveau hoch und weit über dem Vorjahreswert.

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An der globalen Handelsbörse für Milchprodukte (Global Dairy Trade) sind die Preise bei der letzten Handelsrunde am 5. November das zweite Mal in Folge gefallen.
 
Trotz des Rückgangs ist das Preisniveau jedoch weiter sehr hoch und liegt im Mittel aller gehandelten Milchprodukte etwa 41 Prozent (%) über dem Vorjahreswert.

Weniger Geld für Butter und Vollmilchpulver

Die Preise sind zwar zurückgegangen, liegen aber weiter über dem Vorjahreswert.
Allerdings sind nicht alle Preise zurückgegangen sondern vor allem Butter (Minus sieben Prozent) und Vollmilchpulver (-3,7 %) standen unter Druck. Die Käsepreise sind hingegen leicht gestiegen.
 
Vollmilchpulver ist das wichtigste Produkt im Handel mit China, dem größten Abnehmer von neuseeländischen Milchprodukten und dem mit Abstand größten globalen Importeur von Milchpulver. Trotz des Preisrückgangs ist das Vollmilchpulver bei der Auktion rund 46 % teurer als im letzten Jahr, bei Magermilchpulver beträgt der Aufschlag 32 % und bei Käse 44 %. 

Hohe Preise kurbeln Produktion an

Weiter zugenommen hat auch die Handelsmenge, was aber sicherlich mit der steigenden Produktionskurve in Neuseeland zu tun hat. Dort erreicht die Milchproduktion gewöhnlich im Oktober ihren höchsten Stand. Händler berichten, derzeit das die Produktion durch die hohen Preise auf allen Handelsstufen spürbar angekurbelt wird.
 
Auch in Australien erreicht die Milchproduktion im Oktober ihre saisonalen Spitze und geht dann Februar deutlich zurück. Derzeit sind weitere Preisaufschläge angekündigt.
 
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