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Rinderfütterung

Bauer Willi fragt nach: Was tun, wenn das Biofutter knapp wird?

Trockenheit-Dürre-Gras-Boden
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Jana Semenow, agrarheute
am
31.07.2018

Dürre und Futterknappheit – was kann man als Biobauer tun? Mit dieser Frage beschäftigte sich Bauer Willi auf seinem Blog.

Bauer Willi

Trockenheit, Feldbrände und schlechte Ernteerträge im Norden und Osten Deutschlands. Laut aktuellen Prognosen könnte die Wetterlage noch bis Mitte September anhalten. Das stellt die Tierhalter vor ein großes Problem: Das Futter wird knapp. Die Futterpreise schnellen bereits in die Höhe. Doch wie sieht es bei den Biolandwirten aus, die durch die Trockenheit zu wenig eigenes Futter haben? Diese Frage stellte sich Bauer Willi in seinem Blog.

Welche Entfernung ist für die Futterbeschaffung zumutbar?

Nach mehreren Telefonaten bei zuständigen Zentralen und Behörden ist er auf Antworten gestoßen. Unter anderem heißt es in einem Anschreiben der Zertifizierungsstelle: „Die Möglichkeit einer Ausnahmegenehmigung für die Verwendung von nichtökologischem Raufutter wird weder von den Öko-Kontrollstellen, den Bio-Anbauverbänden, dem LANUV, dem MULNV noch von der LWK NRW aktiv kommuniziert. Nur diejenigen Betriebe, die sich von sich aus melden, erhalten die entsprechenden Informationen“. Auch die Frage, was bei der Beschaffung zumutbar ist, wird nach Aussage von Bauer Willi folgendes beantwortet: „Solange Angebote an ökologischem Raufutter vorliegen, wird von den Bio-Anbauverbänden geprüft, ob diese in zumutbarer Entfernung verfügbar sind. Als zumutbar wird bei Quaderballen 200 km und bei Rundballen 100 km festgelegt.“

Den ganze Meldung können Sie in Bauer Willis Blog nachlesen.

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