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Milchproduktion

Bayern: Beschäftigte fordern fünf Prozent mehr Gehalt

von , am
15.10.2010

Bad Kissingen/Bad Wörishofen - Nach zwei ergebnislosen Verhandlungen hat die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) die rund 14.000 Beschäftigten der bayerischen Milchwirtschaft zu Warnstreiks aufgerufen. Auch heute wird gestreikt.

Warnstreik bei Meggle in Wasserburg. © NGG

Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten hat die Beschäftigten der bayerischen Milchwirtschaft seit 4. Oktober zu Warnstreiks aufgerufen. Heute treten die Arbeiter bei Allgäuland und BMI, Bad Kissingen, in den Ausstand.

Arbeitgeber haben noch kein Angebot vorgelegt

Die Gewerkschaft fordert eine Gehaltserhöhung von fünf Prozent, eine dauerhafte Übernahme der Auszubildenden für ein Jahr und einen Tarifvertrag zur Altersteilzeit. Während der ersten beiden Verhandlungsrunden hat die Arbeitgeberseite laut NGG noch kein Angebot vorgelegt.

Warnstreiks sollen bayernweit ausgedehnt werden

Bisher sind die Beschäftigten bei Nestlé in Biessenhofen, Edelweiss in Kempten, Stegmann in Altusried, Danone in Ochsenfurt, Hochland in Kempten, Allgäuland in Bad Wörishofen, den Neuburger Milchwerken in Neuburg/Donau, Hochland in Schongau, Meggle in Wasserburg, BMI in Ebermannstadt, der Andechser Molkerei Scheitz und den Naabtaler Milchwerken in Schwarzenfeld dem Aufruf gefolgt.

Dritte Verhandlungsrunde am 20. Oktober

Bis zur dritten Verhandlungsrunde am 20. Oktober sollen die Warnstreikwelle bayernweit ausgedehnt werden. "Bisher deutet alles darauf hin, dass es schwierig werden wird. Aber wir haben uns darauf eingestellt", sagt der bayerische Landesbezirksvorsitzende der NGG, Hans Hartl.(pd/ez)

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