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Haltung und Mast

Bayern fördert Grünfutter-Trocknung: Jetzt Anträge stellen!

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Katharina Krenn, agrarheute
am
21.04.2015

Grascobs stellen in der Rinderfütterung eine gute Alternative zu Import-Soja. Deshalb bezuschusst der Staat Bayern nun mit bis zu 200.000 Euro Investitionen in Grünfutter-Trocknungsanlagen.

Grascobs oder auch Grüncobs genannt, werden durch Heißlufttrocknung mit anschließender Pelletierung hergestellt. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat nun ein Förderprogramm aufgelegt, um die Grünfuttertrocknung im Freistaat zu unterstützen. Wie der Minister in München mitteilte, können künftig Investitionen zur Modernisierung der Anlagen über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt bis zu 200.000 Euro bezuschusst werden.

40.000 Tonnen Grascobs pro Jahr

Die 29 bayerischen Trocknungen, die bis auf eine Ausnahme genossenschaftlich organisiert sind, stellen jährlich fast 40.000 Tonnen Rohprotein in Form von Grascobs bereit. Die sind dem Minister zufolge gerade in der Rinderfütterung eine wertvolle Alternative zum oft gentechnisch veränderten Import-Soja. Die Unterstützung der Futtertrocknungen ist deshalb ein wichtiger Baustein in Brunners "Aktionsprogramm heimische Eiweißfuttermittel", das die Abhängigkeit von Importen aus Übersee verringern soll.

Wofür gibt es Förderung?

Zwingende Voraussetzung für die Förderung ist eine sogenannte Stärken-Schwächen-Analyse. Detaillierte Informationen zur neuen Futtertrocknungsrichtlinie sind im Internet unter www.landwirtschaft.bayern.de zu finden. Gefördert werden:
  • Investitionen in Grünfutter-Trocknungsanlagen zur Verbesserung der Effizienz
  • Investitionen in Grünfutter-Trocknungsanlagen zur Energieeinsparung
  • Investitionen in Vermarktung des Grünfutter-Trockenguts  
  • Qualifizierungsmaßnahmen
  • Erschließung neuer Geschäftsbereiche

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