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Haltung und Mast

Bayern fördert Grünfutter-Trocknung: Jetzt Anträge stellen!

von , am
21.04.2015

Grascobs stellen in der Rinderfütterung eine gute Alternative zu Import-Soja. Deshalb bezuschusst der Staat Bayern nun mit bis zu 200.000 Euro Investitionen in Grünfutter-Trocknungsanlagen.

Grascobs sind Pellets aus Rohfaserprotein. © LfL Bayern
Grascobs oder auch Grüncobs genannt, werden durch Heißlufttrocknung mit anschließender Pelletierung hergestellt. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat nun ein Förderprogramm aufgelegt, um die Grünfuttertrocknung im Freistaat zu unterstützen. Wie der Minister in München mitteilte, können künftig Investitionen zur Modernisierung der Anlagen über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt bis zu 200.000 Euro bezuschusst werden.

40.000 Tonnen Grascobs pro Jahr

Die 29 bayerischen Trocknungen, die bis auf eine Ausnahme genossenschaftlich organisiert sind, stellen jährlich fast 40.000 Tonnen Rohprotein in Form von Grascobs bereit. Die sind dem Minister zufolge gerade in der Rinderfütterung eine wertvolle Alternative zum oft gentechnisch veränderten Import-Soja. Die Unterstützung der Futtertrocknungen ist deshalb ein wichtiger Baustein in Brunners "Aktionsprogramm heimische Eiweißfuttermittel", das die Abhängigkeit von Importen aus Übersee verringern soll.

Wofür gibt es Förderung?

Zwingende Voraussetzung für die Förderung ist eine sogenannte Stärken-Schwächen-Analyse. Detaillierte Informationen zur neuen Futtertrocknungsrichtlinie sind im Internet unter www.landwirtschaft.bayern.de zu finden. Gefördert werden:
  • Investitionen in Grünfutter-Trocknungsanlagen zur Verbesserung der Effizienz
  • Investitionen in Grünfutter-Trocknungsanlagen zur Energieeinsparung
  • Investitionen in Vermarktung des Grünfutter-Trockenguts  
  • Qualifizierungsmaßnahmen
  • Erschließung neuer Geschäftsbereiche

Grünlandpflegetechnik im Test

Die Redakteure von AGRARTECHNIK veröffentlichten die Ergebnisse eines Grünlandstriegel- und Wiesenwalzetestes, den sie durchgeführt haben. © Tammo Gläser
Bei der Pflegearbeit setzten sie das Gerät Saphir GS802 auf rund 60 Hektar Grünland ein. © Tammo Gläser
... so sah der Boden nach dem Einsatz aus. © Tammo Gläser
Für den Grünlandtest verwendeten die Agrartechnik-Redakteure eine acht Meter breite Maschine, die mit einem APV-Nachsaatgerät ausgerüstet war. © Tammo Gläser
Der Agrartechnik-Redakteur stellt die Bodenbearbeitungmaschine ein. © Tammo Gläser
Das Striegelfeld umfasst 98 Zinken mit einem Strichabstand von acht Zentimeter. © Tammo Gläser
Im Arbeitseinsatz bringt es die Walze gefüllt mit Wasser auf stolze 5,4 Tonnen Einsatzgewicht. © Tammo Gläser
Die Saphir Robust 275FG - Wiesenwalze im Einsatz. © Tammo Gläser
Auch die Arbeit in den Hanglagen ist mit Saphir möglich. © Tammo Gläser
Die Saphir Wiesenwalze verfügt über ein Fahrgestell mit 2-Kreis-Druckluftbremse. © Tammo Gläser
Eine Abstellstütze ist in der Deichsel versteckt und in einem Lochraster höhenverstellbar. © Tammo Gläser
... und nochmal prüft der Agrartechnik-Redakteur, ob die Anschlüsse stimmen. © Tammo Gläser
Seit 2013 ist das Unternehmen Saphir zuständig für den Vertrieb der Grünlandernte- und Mammut Pflegetechnik des polnischen Herstellers Samasz. © Tammo Gläser
Das Schlegelmulchen gehört zu den Wiesenpflegearbeiten. © Tammo Gläser
Nur für Grünlandarbeiten werden sicherlich wenige Kunden ihre Mulcher verwenden. © Tammo Gläser
Grabenpflege, Sonderkulturen, Garten- und Landschaftsbau oder Maisstoppelmulchen - Arbeit gibt es genug für die Maschinen. © Tammo Gläser
Die Maschine hat 36 Hammerschlegeln der Kategorie VI. © Tammo Gläser
© Tammo Gläser
Das Arbeitsbild des Mulchers entsprach den Vorstellungen der Agrartechnik-Redakteure. © Tammo Gläser
Der Umbau von Front- auf Heckbetrieb geht fix. © Tammo Gläser
© Tammo Gläser
Mehr zu diesem Maschinentest der Grünlandpflegetechnik lesen Sie in der AGRARTECHNIK, Ausgabe Februar 2015. © Tammo Gläser
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