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Zucht

BFS zeigt aktuellen Stand der Fleckviehzucht

© Ariane Haubner
von , am
30.10.2014

Bei der 7. Bundesfleckviehschau (BFS) war der aktuelle Stand der Fleckviehzucht zu sehen. Wer die besten und schönsten Fleckviehkühe sind und woher sie kommen, das erfahren Sie hier.

Die Sieger von Miesbach (v.l.): Liberty, Olinka, Anke und Bluna. © Ariane Haubner
Um den jeweils aktuellen Stand der Fleckviehzucht zu demonstrieren veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Rinderzüchter (ASR) in regelmäßigen Abständen eine Bundesfleckviehschau (BFS). Am vergangenen Freitag und Samstag fand sie in Bayern statt, in der neuen Oberlandhalle in Miesbach. Fast 200 Tiere gingen ins Rennen um die Preise für die besten und schönsten Fleckviehkühe.
 

Preisrichten - Auf der Suche nach der besten und schönsten Fleckviehkuh

Christian Straif, Leiter der Rinderzucht Tirol und Zuchtleiter für das Fleckvieh, hatte das schwierige Amt des Preisrichters übernommen. Er hatte insgesamt 121 Kühe in 15 Gruppen zu richten und daraus vier Bundessiegerinnen und Vize in den jeweiligen Altersklassen auszuwählen. Maßgabe war dabei, die Tiere herauszusuchen, die das Zuchtziel des Deutschen Fleckviehs - Milch und Fleisch auf höchstem Niveau, bei größter Fitness und hoher Robustheit - am besten verkörpern.

Die Gewinner und Reservegewinner heißen:

    In der umfangreichen Jungkuhgruppe gefiel ihm Ikebana - Tochter "Liberty" von Familie Mosandl aus Dithfurt in der Oberpfalz am besten. Ihr am nächsten kam "Pixel", eine Pandora-Tochter von Familie Walser aus Eurasburg, Zuchtverband Weilheim.
      In der Gruppe "Kühe mittel, 2 und 3 Kalbungen" hatte die Ilion-Tochter "Anke" der Familie Vordermayer aus Riedering die Nase bei vorne. Rau-Tochter "Fiffi" von Familie Ginter aus Wielenbach wurde Reservesiegerin.
        Bei den "älteren Kühen, 4 bis 6 Kalbungen" errang Round Up-Tochter "Olinka" von Familie Lechner aus Sauerlach den Sieg, der Vizetitel ging nach Traunstein an die Perino-Tochter "Serina" von Familie Kaltner aus Seeon.
          In der Königsklasse, Bundessieger Lebensleistung, traten Kühe mit 7 bis 11 Kälbern und einer aktuellen Lebensleistung von 50.000 bis über 100.000 Kilo Milch an. "Bluna" eine Humid-Tochter der Familie Schwemmer aus Lauf, Rinderzuchtverband Franken, war hier nicht zu schlagen. Für die Pfaffenhofener Farben errang "London" eine Hochtor-Tochter von Familie Pfaller aus Vohburg mit 10 Kälbern den Reservesieg.

          Zwei Extramedaillen für natürlich hornlose Kühe

          Da die Vorschriften für das Enthornen von Rindern immer strenger werden, gewinnt die Zucht auf natürliche Hornlosigkeit zunehmend an Bedeutung. Zehn Kühe hatten das Kürzel Pp hinter ihrem Namen, waren also natürlich hornlos. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hatte für diese Gruppe zwei Extramedaillen aus Gold und Silber ausgelobt. Titelträger wurden hier Inhof-Tochter "Queda Pp" von Familie Röhrmoser aus Feldkirchen-Westerham (ZV Miesbach) und Familie Schneid aus Wemding mit Ruzarlo-Tochter "Tanja Pp" (ZV Wertingen).

          Unter 30 Jungrindern wurde das beste Typrind ermittelt

          Am Freitag wurde unter 30 Jungrindern zwischen 14 und 22 Monaten und ihren Begleitern der beste Vorführer und das beste Typrind gesucht. Die Regie führte hier, der österreichische Züchter Christian Friedl. Die Gewinner waren hier Maximilian Hartmann aus Aichstetten bei Ravensburg und Marina Lang aus Herbstein in Hessen. Den Teamwettbewerb entschieden ebenfalls die hessischen Jungzüchter für sich.
           
           
          Den ausführlichen Bericht 'Tolle Show des Züchternachwuchs' von den Jungzüchtern auf der Bundesfleckviehschau finden Sie auf der Seite 'Rinderzucht Fleckvieh'.

          Tolle Show des Züchternachwuchs (Rinderzucht Fleckvieh)

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