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Tierische Künstler

Bierlaune: Salzlecksteine werden als Kunst verkauft

Kunst aus Salzlecksteinen
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Wiebke Herrmann, agrarheute
am
22.09.2017

Zwei Freunde aus Oregon unterstützen mit dem Versteigern tierischer Kunst die Parkinsonforschung.

Mit Salzlecksteinen die Parkinsonforschung unterstützen – das klingt ungewöhnlich, doch zwei Männer aus dem US-Bundesstaat Oregon setzen dies in die Tat um. Whesch Deschner und ein Freund organisieren seit 11 Jahren einmal im Jahr den „Great Salt Lick Contest“. Hierbei werden von Tieren beleckte Salzblöcke gezeigt, bewertet und versteigert. Dank der Versteigerung der zufälligen Kunstwerke konnten Whesch Denscher und andere Freiwillige 92.000 Dollar (umgerechnet 76.650 Euro) der Oregon Health & Science University spenden. Mit dem diesjährigen Contest erhoffen sie sich die 100.000 Dollar-Marke (umgerechnet 83.315 Euro) zu knacken.

Künstlerische Tiere: Kühe sind Impressionisten

Die künstlerische Arbeit ist recht einfach: Den teilnehmenden Tieren werden 25 kg schwere, handelsübliche Salzblöcke zur Verfügung gestellt. Die künstlerischen Tiere belecken diese und produzieren dabei faszinierende Löcher und Wirbel. Kühe seien mehr Impressionisten, ist Whesch Denscher überzeugt, Ziegen und Hirsche dagegen eher Realisten.

Knapp 1.500 Euro für ein tierisches Kunstwerk

Beim Wettbewerb erzielen die besten Werke Geldpreise in Höhe von 50 bis 150 Dollar (umgerechnet etwa 42 bis 125 Euro). Bei einer Auktion erreichte ein Kunstwerk sogar einen Preis von 1.800 Dollar (rund 1.500 Euro).

Whesch Denscher selbst besitzt ebenfalls einige dieser Kunstwerke, die er zum Teil in Bronze gießen ließ, um sie haltbarer zu machen. Und selbst in seiner Heimatstadt Baker City in Oregon wurde eine gut ein Meter große Bronze-Replik einer Salzleck-Skulptur aufgestellt.

Mit Material von atlasobscura.com
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