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Tierseuche

Blauzungenkrankheit: Bayern stellt kurzfristig Impfstoff bereit

Kuh-Fleckvieh-Stall
am Donnerstag, 23.05.2019 - 09:37

Im Kampf gegen die Ausbreitung der Blauzungenkrankheit stellt der Freistaat Bayern kurzfristig mehrere zehntausend Impfstoffdosen zur Verfügung. Weitere rund 1 Million Impfstoffdosen sind bei verschiedenen Herstellern für eine Abnahme durch bayerische Tierärzte reserviert und können ab Juni bezogen werden.

Die Regelungen für den Transport von Rindern aus Blauzungenrestriktionsgebieten wurden verschärft, wie agrarheute berichtete. Seit dem 18. Mai dürfen nur noch Kälber aus Restriktionszonen innerhalb Deutschlands verbracht werden, wenn sie von Muttertieren stammen, die gegen die Blauzungenkrankheit geimpft sind.

Aus diesem Grund stellt der Freistaat Bayern kurzfristig mehrere zehntausend Impfstoffdosen (BTV-8-Impfstoff) zur Verfügung. Weitere rund 1 Million Impfstoffdosen sind bei verschiedenen Herstellern für eine Abnahme durch bayerische Tierärzte reserviert und können ab Juni bezogen werden. Das geht aus einer Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz hervor. "Die Staatsregierung lässt die Landwirte nicht allein. Der Schutz vor der Blauzungenkrankheit hat große Bedeutung. Ziel ist es, den Ausbruch der Blauzungenkrankheit in Bayern zu verhindern. Im Zentrum steht hierbei die Impfung der Tiere. Der Freistaat gibt mit den Sofortmaßnahmen Rückenwind dafür, die Impfrate für ganz Bayern deutlich zu steigern. Wir setzen auf die Mitverantwortung der Tierhalter, ihre Bestände mit den vorgesehenen Maßnahmen bestmöglich zu schützen", sagte  Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber. In Bayern sind derzeit 6 Prozent der Rinder geimpft, in Baden-Württemberg beispielsweise 40 Prozent.

 

Mit Material von Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
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