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Tierhaltung

Bremsen und Mücken: Diese Mittel helfen den Tieren

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Katharina Krenn, agrarheute
am
20.05.2018

Wenn sie in Massen auftreten kommt Unruhe in die Herde und es sogar zu Leistungseinbußen kommen. User-Tipps zur Bekämpfung der Plagegeister.

Wie intensiv Bremsen, Mücken und Fliegen auftreten, hängt stark von der Bodenbeschaffenheit, der Vegetation und dem Vorkommen stehender Gewässer ab. In Waldgebieten und schwül-feuchten Lagen ist es häufig besonders schlimm.

Bayofly und Butox

Verschiedene User empfehlen Butox (Wirkstoff: Deltamethrin): "Zweimal pro Weidesaison hilft eigentlich immer ausreichend. Darf aber nicht bei praller Sonne aufgetragen werden. Und wenn´s regnet ist es auch nicht so dolle, weil es dann mehr am Boden wirkt." Bei den Mengen sparen, meinen die User, solle man allerdings nicht. Häufig wird auch Bayolfy (Wirkstoff: Cyfluthrin) empfohlen.

Eine weitere Userin schwört bei Pferden auf  Wellcare Emulsion (Wirkstoff: Permethrin): "Riecht angenehm. Bleibt aber auch ewig an den Händen, daher am besten Gummihandschuhe benutzen. Wirkt bis zu zwei Wochen bei meinem Pferd." ... "Ich trage es mit dem Schwamm an den am meisten befallenen Stellen wie am Bauch, auf den Beinen, in den Ohren und auf der Brust auf. Über den restlichen Körper mach ich nur ein paar einzelne Wischer mit dem restlichen im Schwamm befindlichen Mittel."  

Alternativen zur Chemie: Balistol und Knoblauch

Wer lieber nicht auf Chemie setzt, kann sich an den Tipp von DutchFuchs halten. Er empfiehlt Balistol. "Mich stört das ölige nicht und der Geruch auch nicht. Hauptsache die Mücken und Bremsen bleiben von mir und den Pferden fern." Bei den vielen Debatten im Netz taucht auch er immer wieder auf: Knoblauch oder Knoblauchexktrakt. Der Geruch soll Bremsen ebenfalls fernhalten.

Deswegen macht die Bekämpfung Sinn

Eine Bekämpfung von Stechmücken und Bremsen macht nicht nur Sinn, weil die Tiere die Herde beunruhigen, sonden auch weil sie Krankheiten übertragen oder verschleppen. So können durch sie Bakterien von Kot und faulendem organischem Material auf Schleimhäute und äußere Verletzungen gelangen.

Durch die Unruhe fressen die Tiere weniger, was wiederum Leistungseinbußen nach sich ziehen kann. In extremen Fällen kann auch der fortwährende Blutentzug die Rinder/Pferde schädigen.

Achtung: Diese Pflanzen sind für Weidetiere giftig

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