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Verstoß gegen EU-Richtlinie

Bulgarische Kuh darf leben

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Jana Dahlke, agrarheute
am
12.06.2018

Für die bulgarische Kuh Penka endet der Ausflug nach Serbien nun doch nicht tödlich.

Endlich aufatmen: Kuh Penka muss ihren Ausflug nach Serbein nicht mit dem Leben bezahlen. "Die Kuh wird nicht getötet werden", sagte eine Sprecherin der bulgarischen Agentur für Nahrunsmittelsicherheit gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Montag (11.06.2018).

Help, I need somebody - so ähnlich hätte man die  Aufregung um Kuh Penka aus Bulgarien beschreiben können. Das Rind sollte seinen Ausflug nach Serbien mit dem Leben bezahlen. Nach Laboranalysen schloss die Behörde aber tierärztliche Bedenken aus, die Kuh sei krank. Demnach wurde Penka nach ihrer Rückkehr nach Bulgarien auf Erreger der Blauzungenkrankheit und ansteckende Hauterkrankungen untersucht.

Mitte Mai war das Rind aus seiner Herde ausgerissen und nach Serbien gelaufen, wie agrarheute bereits berichtete. Es wurde zwar zu seinem Besitzer zurückgebracht, sollte aber nach EU-Recht getötet werden. Dies sorgte für einen Aufschrei der Entrüstung im Internet. Auch Ex-Beatles Sänger Paul McCartney rief auf Twitter auf das trächtige Rind zu retten. Schließlich habe es nichts falsch gemacht. 

Mit Material von twitter, Schweizer Agrarmedien, dpa
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