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Aus der Wirtschaft

Bullen: Preise legen weiter zu, Schlachtungen auf Jahreshoch

von , am
28.11.2014

Die Bullenpreise haben in der letzten Woche einen weiteren sehr kräftigen Sprung nach oben gemacht. Ein ähnliches Niveau hatten die Preise zuletzt Anfang April.

Die Bullenpreise haben sich in den letzten Wochen erholt. © Mühlhausen/landpixel
Gleichzeitig nahm die Zahl der geschlachteten Bullen im Vergleich zur Vorwoche nochmals um neun Prozent auf den höchsten Stand des Jahres 2014 zu. Diese Entwicklung bestätigt noch einmal die sehr kräftige Belebung der Nachfrage als Grund für den aktuellen Preisanstieg. Auch letzte Woche war die Zahl der geschlachteten Bullen größer als die Anzahl der geschlachteten Kühe.
 
Die Preise für Schlachtkühe haben leicht zugelegt oder sich gut behauptet. Dabei blieben die Auszahlungspreise vor allem im oberen Qualitätsbereich (R) unverändert, während die Preise für mittlere Qualitäten (O) und die Preise für Verarbeitungskühe (P) etwas zulegten. Gleichzeitig nahm auch die Zahl der geschlachteten Kühe um sechs Prozent zu.

Bullenpreise steigen weiter - Kuhpreise legen leicht zu

Im Bundesmittel wurde für Jungbullen der Handelsklasse R3 in der Woche bis 23. November ein Preis von 3,66 Euro/t (Hkl. R3) gezahlt und damit nochmals fünf Cent mehr als in der Woche zuvor. Ein ähnliches Niveau hatten die Preise zuletzt Anfang April.
 
Die Preise für Schlachtkühe haben sich in der Woche bis zum 23. November in den verschiedenen Qualitätsklassen erneut unterschiedlich entwickelt. Für Schlachtkühe der Handelsklasse R3 erhielten die Landwirte letzte Woche 2,81 Euro/kg SG und damit eben so viel wie in der Vorwoche. Sei Mitte Juli sind die Preise für R3-Kühe damit um 39 Ct zurückgegangen.

Bullenschlachtung mit Jahresrekord

Die Zahl der geschlachteten Jungbullen nahm nach den vorläufigen Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der Abrechnungswoche bis 23. November um weitere neun Prozent auf 25.659 Tiere und damit auf den höchsten Wert des Jahres zu. Damit wird noch einmal die sehr kräftige Belebung der Nachfrage bestätigt.
 
Die Zahl der geschlachteten Kühe war nach den vorläufigen Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der Abrechnungswoche bis 23. November mit 24.567 Tieren um rund sechs Prozent größer als in der Woche zuvor.

Ausführliche Informationen zum Rindermarkt finden Sie im marktkompass.
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