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Rinderpreise

Bullenpreise fallen auf 3,96 Euro je Kilo

© dial-a-view/istockphoto
Dr. Olaf Zinke/agrarmanager/Eva Ziegler/agrarheute
am
15.01.2016

Die Preise für Jungbullen sind vergangene Woche um 3 Cent gefallen. Sie liegen jetzt 13 Cent über Vorjahresniveau.

Zum Beginn des Jahres 2016 geben die Bullenpreise nach, während die Kuhpreise steigen. Wie der Marktexperte des agrarmanagers, Dr. Olaf Zinke berichtet, entspricht das dem saisonal üblichen Preisverlauf und dürfte sich die nächsten Wochen tendenziell weiter fortsetzten.

Alle Hintergrundinformationen zu den Preisentwicklungen finden Sie auf der Seite des hier.

Bullenpreise: 3,96 Euro je Kilo für R3-Jungbullen

Folgende Preise wurden im Bundesmittel in der Woche bis 14. Januar ausgezahlt:

  • Jungbullen Handelsklasse R3: 3,96 Euro kg SG (Minus 3 Cent)
  • Jungbullen Handelsklasse O3: 3,65 Euro/kg (Minus 2 Cent)
  • U3-Bullen: 4,03 Euro je Kilo (Minus 3 Cent)

Kuhpreise: 2,99 Euro je Kilo für R3-Schlachtkühe

Folgende Preise wurden im Bundesmittel in der Woche bis 14. Januar ausgezahlt:

  • Schlachtkühe Handelsklasse R3: 2,99 Euro/kg SG (Plus 4 Cent)
  • Schlachtkühe Handelsklasse O3: 2,71 Euro/kg (Plus 6 Cent)
  • P2-Kühe (Verarbeitungsqualität): 2,03 Euro je Kilo (Plus 4 Cent)

Färsenpreise: 3,61 Euro je Kilo für R3-Tiere

Folgende Preise wurden im Bundesmittel in der Woche bis 14. Januar ausgezahlt:

  • Schlachtfärsen Handelsklasse R3: 3,61 Euro/kg SG (Minus 3 Cent)
  • Schlachtfärsen Handelsklasse O3: 2,79 Euro/kg (Plus 3 Cent)
  • Färsen des oberen Qualitätssegments (U3): 3,68 Euro je Kilo (Plus 2 Cent)

Richtig Geburtshilfe bei Kälbern leisten

Bei einer Geburt platzen die Fruchtblasen in der Regel, nachdem sie die Scheide erreicht haben. Diesem Kalb hier ist nach der Geburt noch von der Fruchtblase umhüllt. Diese muss nun schnellstens vom Kopf entfernt werden, um dem Kalb das Atmen zu ermöglichen. © Birndt/dlg
Manchmal ist das Passieren des Geburtsweges nicht möglich. Zu große Kälber oder abnorme Haltungs-, Stellungs- und Lagevarianten verhindern dies. Auch die körperliche Entwicklung von Färsen hat einen entscheidenden Einfluss. Mit dem sogenannten Durchgangstest überprüft man mit der Hand über der Stirn oder am Schulterblatt, ob das Kalb nicht zu groß ist für den Geburtsweg. © Jackson/dlg
Die Geburtsstricke oder -ketten müssen sauber sein und über das Fesselgelenk angelegt werden. © Jackson/dlg
Die Zughilfe erfolgt dann im Rhythmus der Wehen. In Seitenlage der Kuh kann die notwendige Zugkraft reduziert werden. © Jackson/dlg
So ist der Strick richtig an den Vordergliedmaßen angelegt. Auch mit Zughilfe sollte der Geburtsfortschritt einer normal ablaufenden Geburt entsprechen. Nach circa 10 Minuten sollte das Kalb mindestens 10 bis 15 cm vorangekommen sein. © Jackson/dlg
Für den Einzug ins Becken werden die Beine um zwei Klauenlängen versetzt. Mit der damit bewirkten Schrägstellung des Schultergürtels kann der Durchmesser des Kälberkörpers an diesem Engpass und damit der Kraftaufwand wirksam verringert werden. Der Einzug in das Becken ist maximal mit der Kraft einer Person und ohne mechanischen Geburtshelfer vorzunehmen. © Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover/dlg
Sobald der Schultergürtel das Becken passiert hat, sind fü den Auszug beide Beine wieder auf gleiche Höhe zu bringen. © Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover/dlg
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