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Aus der Wirtschaft

Bullenpreise und Schlachtzahlen auf Höchststand

von , am
02.10.2014

Der Anstieg der Bullenpreise kommt erst einmal zum Stillstand. Gleichzeitig sind die Schlachtzahlen sehr hoch und lassen eine unverändert starke Nachfrage der Schlachtindustrie erkennen.

© Mühlhausen/landpixel
Im Bundesmittel wurde für Jungbullen der Handelsklasse R3 in der Woche bis 28. September ein Preis von 3,56 Euro je Tonne (Hkl. R3) gezahlt und damit einen Cent mehr als in der Woche zuvor. Für Jungbullen der Handelsklasse O3 wurden 3,24 Euro/kg gezahlt und damit eben so viel wie letzte Woche. Der Preise für U-3-Bullen waren mit 3,63 Euro/kg ebenfalls unverändert. Damit behaupten sich die Auszahlungspreise für Jungbullen zum Monatswechsel erste einmal auf dem erreichten Niveau. 
 
Die Zahl der geschlachteten Jungbullen nahm nach den vorläufigen Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der Abrechnungswoche bis 28. September nochmals um 0,9 % auf 23.688 zu. Das ist die größte wöchentliche Anzahl an geschlachteten Jungbullen in diesem Jahr.

Preise für Schlachtkühe stabil

Die Preise für Schlachtkühe haben in der Woche bis zum 28. September vor allem für die schwächeren Qualitäten nachgegeben und sich im oberen Bereich behauptet. Für Schlachtkühe der Handelsklasse R3 erhielten die Landwirte weiterhin noch 3,01 Euro/kg SG und damit ebenso viel wie in der Vorwoche. Sei Mitte Juli haben die Preise für R3-Kühe um 19 Ct nachgegeben und liegen auf dem bisherigen Jahrestief vom Januar (3,01). Für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 wurde in der Schlachtwoche bis zum 28. September mit 2,74 Euro/kg und damit 1 Ct niedrigere Preise ausgezahlt. Gleichzeitig gaben die Preise für P2-Kühe (Verarbeitungsqualität) um 4 Ct auf 2,06 Euro/kg nach.

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