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Rinderpreise

Bullenpreise sinken auf 3,93 Euro je Kilo

Dr. Olaf Zinke/agrarmanager/Nicoleta Culiuc/agrarheute
am
21.01.2016

Jungbullenpreise geben weiterhin nach: In der vergangenen Woche sind sie um weitere 3 Cent gefallen. Die Kuhpreise für die meisten Handelsklassen legen dagegen zu.

Schlachthof-rindfleisch

Die Bullenpreise fallen mitte Januar 2016 weiter. Gleichzeitig können die Kuhpreise für die meisten Handelsklassen zulegen. Wie der Marktexperte des agrarmanagers, Dr. Olaf Zinke berichtet, könnte die Ursache dafür das sehr stark gewachsene Angebot an Schlachtkühen sein. In der Schlachtwoche bis zum 17. Januar stieg die Die Zahl der geschlachteten Kühe auf  27.192 Tiere.

Alle Hintergründe zu den Preisentwicklungen am Rindermarkt erfahren Sie auf der Internetseite des agrarmanagers.

Bullenpreise: 3,93 Euro je Kilo für R3-Jungbullen

Folgende Preise wurden im Bundesmittel in der Woche bis 17. Januar ausgezahlt:

  • Jungbullen der Handelsklasse R3: 3,93 Euro kg SG
  • Jungbullen der Handelsklasse O3: 3,64 Euro/kg SG
  • U3-Bullen: 3,99 Euro/kg SG

Kuhpreise steigen für die meisten Handelsklasse

Folgende Preise wurden im Bundesmittel in der Woche bis 17. Januar ausgezahlt:

  • Handelsklasse R3: 2,98 Euro/kg SG
  • Handelsklasse O3: 2,73 Euro/kg SG
  • P2-Kühe: 2,05 Euro/kg SG

Färsenpreise meist stabil

Folgende Preise wurden im Bundesmittel in der Woche bis 17. Januar ausgezahlt:

  • Handelsklasse R3: 3,61 Euro/kg SG
  • Handelsklasse O3: 2,79 Euro/kg SG
  • Färsen des oberen Qualitätssegments (U3): 3,65 Euro/kg SG

Sehr hohe Schlachtzahlen bei Kühen

Die Zahl der geschlachteten Kühe nahm nach den Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe um 27 Prozent auf 27.192 Tiere zu. Die Zahl der geschlachteten Färsen hat sogar um 40 Prozent  auf 8.407 Tiere zugenommen.

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