Login
Wettbewerb

CeresAward 2018: Diese Milchviehhalter können gewinnen

CeresAward2018-Milchviehhalter-breit
Thumbnail
Dagmar Deutsch, agrarheute
am
18.06.2018

Die Finalisten der Kategorie Milchviehhalter kommen aus Oberostendorf, Mähring und Stuhr. Sie haben die Chance, den CeresAward 2018 zu gewinnen.

Bereits zum fünften Mal zeichnet der CeresAward auch 2018 die besten Landwirtinnen und Landwirte Deutschlands aus. Ausgelobt in 10 Kategorien von A wie Ackerbauer bis U wie Unternehmerin spiegelt der Preis die gesamte Vielfalt der Landwirtschaft wider. Aus allen Bewerbern ermittelt die Jury mit Vertretern aus Unternehmen und von Verbänden sowie Redakteuren von agrarheute die Finalisten in jeder Kategorie. Aus ihnen werden am 18. Oktober 2018 bei der Nacht der Landwirtschaft in Berlin die Kategoriensieger und aus diesen der Gesamtsieger gekürt, die Landwirtin oder der Landwirt des Jahres 2018. Deutz-Fahr unterstützt der CeresAward als Hauptsponsor.

Josef Müller aus Oberostendorf (Bayern)

Den Betrieb in Oberostendorf hat Josef Müller vor über 20 Jahren von seinem Onkel übernommen. In einer Zeit wo BSE-Wahn und Massenkeulungen nicht unbedingt Mut machten, Rinder halten zu wollen. Doch Müller und seine Frau Caroline packten an und schafften im Allgäu einen Vorzeigebetrieb mit 95 Braunviehkühe. Die Familie ist mit viel Leidenschaft züchterisch tätig. Sogar eine Bayernsiegerin hat der Betrieb schon vorzuweisen und viele weitere preisgekrönte Tiere. Was Müller macht ist transparent. Imagefilme für das bayerische Landwirtschaftsministerium aber auch für McDonalds wurden auf seinem Hof gedreht. Um Besuchern einen Eindruck von seiner Arbeit zu geben plant er einen Besucherraum mit Kuhcafe.

Tobias Bauer aus Mähring (Bayern)

Ganz schön beachtlich! Rund 200 Kühe melken Tobias Bauer und seine Familie in der bayerischen Oberpfalz an der Grenze zu Tschechien. Den Stall haben sie erst 2015 eingeweiht. Mit seinem Betrieb will Bauer beweisen, dass viele Kühe nicht Massentierhaltung bedeutet. Sondern das ein großer Stall die Gelegenheit bietet, den Kühen viel Platz, Licht und Luft zu verschaffen. Denn gesunde Tiere sind die Grundvoraussetzung für eine gute Milchproduktion Und dies zu gewährleisten, darin sieht der Landwirt seine tägliche Aufgabe. Wie das funktioniert, kann sich auch jeder ansehen, wenn er das will. Neben den Kühen ist der 29-jährige Landwirt auch auf dem Acker unterwegs und betreibt eine Biogasanlage die 650 kW erzeugt.

André Mahlstedt aus Stuhr (Niedersachsen)

Bei den Mahlstedts kommt die Milch aus dem Automaten. Zumindest für die Kunden. Und zwar gleich aus fünf. Wenn schon, denn schon. Denn die Idee wurde so gut angenommen, und den Kunden hat die Milch so geschmeckt, da wollte die Familie doch jedem die Möglichkeiten bieten. Mit Gutem aus Stuhr wirbt Andre Mahlstedt aus der Nähe von Delmenhorst für die weiße Köstlichkeit. Von Schwarz- und Rotbunten Kühen, die von April bis November auf den niedersächsischen Weiden freien Ausgang haben und denen auch im Stall der Wohlfühlfaktor nicht fehlt. Kuhverstand konnten die Mahlstedts reichlich sammeln. Immerhin ist der Betrieb seit fünf Generationen in Familienhand.

Nacht der Landwirtschaft: Impressionen von der CeresAward-Verleihung

Nacht der Landwirtschaft: CeresAward 2017
CeresAward 2017
Tisch beim CeresAward 2017
Michael Dörr beim CeresAward 2017
Georg Mayerhofer beim CeresAward
CeresAward 2017
Sieger Ceres Award 2017
CeresAward 2017
Christian Schmidt beim CeresAward 2017
Kotte, Rukwied und Morgenstern beim CeresAward 2017
CeresAward 2017 Deutz-fahr
CeresAward 2017
Auch interessant