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Wettbewerb

CeresAward 2020: Die Finalisten der Kategorie Rinderhalter

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am Freitag, 24.07.2020 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Diese Landwirte sind für die Shortlist des CeresAward 2020 in der Kategorie Rinderhalter nominiert.

Im Herbst ist es wieder soweit. Dann steht fest, welcher der 30 Finalistinnen und Finalisten des CeresAward 2020 den begehrten Titel des Landwirt des Jahres 2020 gewinnen wird. Momentan liegt es noch an der Jury, die aus Vertretern aus Unternehmen und Verbänden sowie Redakteuren von agrarheute besteht, den Finalisten auf ihren Höfen auf den Zahn zu fühlen.

Halten die Bewerbungen, was sie versprechen? Unterstützt wird der CeresAward auch in diesem Jahr wieder von Hauptsponsor Deutz-Fahr.

Felix Hoffarth aus Lohra (Hessen)

Felix Hoffarth aus dem hessischen Lohra hält viele Bälle in der Luft. Nicht nur, dass er neben Angusrindern Welsh Cob-Ponys züchtet, Pensionspferde und Puten hält und Ackerbau betreibt. Sondern er vermarktet auch noch das Angus- und Putenfleisch direkt. Nebenher erzeugt er Strom durch Wasser- und Sonnenkraft. Mit der Direktvermarktung von Puten und Rindern schafft er die Grundlage, um angemessene Preise für eine hochwertige Fleischqualität zu erzielen.

Für den Biobauern ist klar, dass die Stoffe in der Landwirtschaft kreisen müssen - so wie die Bälle beim Jonglieren. Kühe und Pferde grasen bei ihm gemeinsam. Die Rinder nutzen das Kleegras und geben Dung zurück. Perfekt. Das alles ist nur zu schaffen, indem man Betriebsabläufe gut plant, schnell arbeitet und Marathon läuft, um Stress abzubauen. Findet Hoffarth.

Harder Ratjen aus Aukrug (Schleswig-Holstein)

Harder Ratjen führt mit seiner Familie einen Milchviehbetrieb mit 250 Kühen in dritter Generation. Zum Betrieb gehören neben Milchvieh auch Ackerbau, eine Biogas-Anlage und Photovoltaik auf dem Dach. Vom Hof der Familie in Schleswig-Holstein sind Nord- und Ostsee sind gut zu erreichen - ideal für Feriengäste. Seit 1990 können die Touristen den Hof besuchen.

Das Betriebskonzept: Intensive Landwirtschaft und Urlaub auf dem Bauernhof verknüpfen. Daher sind die Feriengäste nicht nur zu Gast, sondern mittendrin im Betriebsalltag und nehmen am Leben auf dem Hof hautnah teil. Sie können sogar selbst mit anfassen. Dadurch hat es Ratjen geschafft, landwirtschaftliches Handeln in die Gesellschaft zu tragen.

Jan-Hendrik Langeloh aus Hamburg

Jan-Hendrik Langeloh ist einen großen Schritt auf seinen Nachbarn zugegangen. Beide haben ihre Höfe zum Milchhof Reitbrook GbR zusammengelegt und einen neuen Laufstall gebaut. 170 Milchkühe stehen darin mit einer Milchleistung von 10.500 kg. Sie liefern den Grundstoff für Landmilch, Vorzugsmilch, Naturjoghurt und 18 Varianten Fruchtjoghurt.

Diese Produkte vermarkten die Landwirte selbst. In Nicht-Corona-Zeiten beliefert die GbR rund 250 Cafés und Restaurants in Hamburg. Dazu kommen 1.200 private Haushalte, 25 Schulen und Kindergärten und 28 Einzelhandels- und Hofläden. Das funktioniert so gut, weil der Betrieb ganz nah an Hamburg liegt. Die Nähe zur Großstadt bedeutet für Langeloh auch Verantwortung: So bietet der Betrieb für etwa 40 Schulklassen im Jahr Führungen an.

Alle News und Impressionen rund um die Hofbesuche bekommen Sie auf der Facebook-Seite und der Instagram-Page des CeresAward.

Impressionen vom CeresAward aus Berlin

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