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Aus der Wirtschaft

China: Preisverfall - Bauern schütten Milch weg

CIIC
von , am
13.01.2015

Die chinesischen Milcherzeuger leiden unter einem extremen Milchpreis-Verfall im Land. Mittlerweile schütten die Bauern reihenweise ihre Milch weg und schlachten ihre Kühe.

Täglich müssen die Bauern eines Dorfes nah Beijing etwa 600 Kilogramm Milch wegschütten. © CIIC
Im Norden Chinas können die Milchbauern ihre Milch nicht mehr verkaufen und haben damit begonnen ihre Kuhherden zu schlachten, berichtet das Nachrichtenportal china.org.cn. Im letzten Quartal 2014 kam es in China zu einem Absturz der Milchpreise auf bis zu 3,84 Chinesische Yuan, umgerechnet 52 Cent pro Kilogramm Rohmilch. Grund sei ein zu großes Milchangebot, insbesondere in der Inneren Mongolei, erklärte das Landwirtschaftsministerium in Peking.
 
Das Nachrichtenportal german.china.org.cn zeigt die Lage Milchbauern in Bildern. Täglich müssen die Bauern eines Dorfes etwa 600 Kilogramm Milch wegschütten.
 

Milchproduktion in Neuseeland stockt

Die neuseeländische Milcherzeugung konnte zwar bis Ende 2014 um 4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2013 gesteigert werden, doch das Wachstum ist gebremst. Wie das ortsansässige Molkereiunternehmen Fonterra in seinem monatlichen Bericht weiter mitteilte, "hat die Steigerungsrate allerdings weiter abgenommen, was größtenteils auf ein geringeres Produktionsmengenwachstum auf der Südinsel zurückzuführen ist". Zwar hätten sich die Bedingungen nach einem von niedrigen Temperaturen negativ geprägten Saisonstart verbessert, allerdings sei es insbesondere an der Ostküste der Südinsel nun zu trocken. Entsprechend schlecht entwickle sich dort das Grasland. Farmer fürchten, dass in einiger Zeit Bewässerungsverbote ausgesprochen werden könnten, berichtet Dow Jones News.

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