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Kuhkunst

Ein Denkmal für Englands fettestes Rind

Stahlkuh auf LKW
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Markus Pahlke, agrarheute
am
13.04.2018

Die Färse „The Craven Heifer“ war im 19. Jahrhundert ein nationales Ereignis in England. Und ist bis heute die größte, jemals aufgezogene Färse auf der Insel.

Emma Stothard gestaltet Stahlrind

Mit einer Höhe von 2,10 m und einem Gewicht von 1.130 kg muss sie eine wahrhaft stattliche Erscheinung gewesen sein.
Aus Anlass der 160 Jahr-Feier der Great Yorkshire Show hat man das Tier jetzt in Stahl verewigen lassen. Schon 1812 bezahlten an diesem Ort Schaulustige, um den Fleischkoloss zu besichtigen. Züchter William Carr aus Bolton, in der Nähe von Manchester, hatte das Tier aufgezogen und tourte mit der Sehenswürdigkeit durch das ganze Land. Das Tier war so groß, dass man doppelt so breite Tore benötigte wie bei einem normal großen Tier. Bis heute ist Craven Heifer die größte, jemals aufgezogene Färse Englands.

Stählernes Rind

Die Skulptur mit Namen GYSheifer kommt den Maßen des Originals ziemlich nahe, mit einer Höhe von 1,80 m und einer Länge von 3.30m. Das dicke Fräulein wurde von der Künstlerin Emma Stothard geschaffen. „Es ist sehr spannend, den Leuten heute zu zeigen, wie groß das Tier damals war“, sagt Stothard. Man habe sich an vielen Zeichnungen und Dokumenten aus der damaligen Zeit orientiert, um Craven Heifer nachzubilden.

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