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Milchproduktion

Deutsche Anleger investieren in Neuseelands Milchwirtschaft

von , am
02.02.2011

Wellington - Deutsche Investoren legen ihr Geld in der neuseeländischen Milchwirtschaft an. Das geht aus einer Veröffentlichung der neuseeländischen Behörde für Auslandsinvestitionen (OIO) hervor.

Die SMP will in den kommenden Wochen Kriterien für einen Wiedereintritt in die BOM erarbeiten. © JanMika/fotolia.com
Im Dezember 2010 genehmigte die OIO den Verkauf von insgesamt zwölf Milchviehbetrieben mit zusammen 3.316 Hektar für umgerechnet gut 62 Millionen Euro an deutsche und Schweizer Vermögensverwaltungen.
 
Größter Investor war die DAH Beteiligungs GmbH. Sie kaufte fünf Farmen auf der neuseeländischen Südinsel mit 1.468 Hektar für umgerechnet 30,6 Millionen Euro. Die DAH Beteiligungs GmbH wird von Daniel Hopp geführt. Er ist der Sohn von Dietmar Hopp, dem milliardenschweren Mitgründer der Softwareschmiede SAP.

Verkauf an chinesische Holding untersagt

Ein Konsortium aus den drei Beteiligungsgesellschaften Aquila AgrarInvest Investitions GmbH, D/S Neuseeland Milchfarm Investitions GmbH und Alceda Star SA erwarb ebenfalls fünf Farmen. Für die Betriebe mit 1.305 Hektar blätterte die Gruppe 21,4 Millionen Euro auf den Tisch. Die Vermögensverwaltung J.Jahr GmbH darf für 6,4 Millionen Euro einen neuseeländischen Milchviehbetrieb mit 327 Hektar ihr Eigen nennen. Die deutsch-schweizerische Kiwimilk AG erhielt für 3,8 Millionen Euro den Zuschlag bei der Belwood Farm in der Nähe von Canterbury.
Kurz vor Weihnachten hatte die neuseeländische Regierung den Verkauf des größten Milchviehbetriebes des Landes an die chinesische Holding Natural Dairy NZ hingegen untersagt. (aiz)
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