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Milchpreis

DMK-Chef Müller: 'Mehr als 32 Cent sind aktuell nicht drin'

Milchtankwagen
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Redaktion agrarheute, agrarheute
am
15.05.2017

Das DMK rechnet vorerst nicht mit weiter steigenden Milchpreisen. Für Molkereichef Ingo Müller sind "mehr als 32 Cent aktuell nicht drin".

Die größte deutsche Molkerei rechnet vorerst nicht mit weiter steigenden Milchpreisen. "Wir haben eine Seitwärtsbewegung", sagte der Chef des Deutschen Milchkontors (DMK), Ingo Müller, dem Berliner "Tagesspiegel" (Montag). "Ich glaube zur Zeit nicht, dass die Preise weiter steigen." Das Deutsche Milchkontor, das aus der Fusion von Nordmilch und Humana entstanden ist, zahlt seinen Lieferanten derzeit 32 Cent pro Liter Vollmilch. "Mehr als 32 Cent sind aktuell nicht drin", sagte Müller.

Sowohl der Export als auch der Absatz hierzulande seien schwierig. Russland lasse nach wie vor keine deutsche Milch ins Land, zudem sinke die Nachfrage aus China und aus den ölexportierenden Ländern. In Deutschland stünden den über 100 Molkereien fünf große Handelsketten gegenüber. "Die versuchen natürlich, für die Konsumenten optimale Preise herauszuholen", sagte Müller.

Milch: Entwicklungen im Markt

Zuletzt stiegen die Preise für Milch und Butter im Handel an. Bei den neuen Halbjahresverträgen mit Molkereien haben die Discounter Aldi Nord und Aldi Süd Anfang Mai ihre Preise für Milch um bis zu fünf Prozent angehoben.

Bei großen europäischen Molkereien sind die Erzeugermilchpreise im März 2017 in der EU im Schnitt leicht gesunken. Damit wurde der im Juli 2016 einsetzende kontinuierliche Aufwärtstrend vorerst gestoppt.

Mit Material von dpa
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