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Ermittlung der fütterungsbedingten Leistungsgrenze von Milchkühen

Michael Bindl/agrarheute
am
17.06.2016

Die Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft bietet ein einfaches Excel-Tool zur Ermittlung der fütterungsbedingten Leistungsgrenze von Milchkühen an. Wir stellen es genauer vor.

Der Stoffwechsel einer Kuh ist ein sensibler Vorgang, weshalb die Mengen an Grund- und Kraftfutter für eine Kuh richtig abgestimmt sein müssen. Eine Überstrapazierung der Mengen führt schnell zu Stoffwechselstörungen. Denn insbesondere die Grobfutteraufnahme und auch die Qualität des Grobfutters sind entscheidend für die Milchleistung.

Das Excel-Programm der LfL Sachsen soll diese Zusammenhänge für betriebliche Entscheidungen nutzbar machen.

Programmaufbau

Als erstes erfolgt die Eingabe von Milchfett und Milcheiweiß in Prozent im Tabellenblatt. Danach muss das Durchschnittsgewicht einer Kuh eingetragen werden. Darunter werden die Grundfuttermittel aufgelistet.

Neben dem Rohfasergehalt in Gramm Rohfaser pro Kilogramm Trockenmasse sind der Energiegehalt in MJ NEL je Kilogramm Trockenmasse und der Anteil des Futtermittels an der Ration einzugeben. Außerdem wird der Energiegehalt in MJ NEL je Kilogramm Trockenmasse des eingesetzten Kraftfutters verlangt.

Ergebnisse

Sind alle Werte eingegeben, wird in einer Tabelle die Leistungsentwicklung dargestellt. Dazu wird die Grundfutter- sowie Kraftfuttermenge in Kilogramm Trockenmasse pro Kuh und Tag in Bezug zur Milchmenge dargestellt. Zwei Diagramme veranschaulichen die Entwicklung.

Ganz unten auf dem Tabellenblatt wird dann die Leistungsgrenze in Kilogramm pro Tag und Jahr ausgegeben. Ausführlich darauf hingewiesen wird jedoch, dass das Programm nur zur Orientierung für eine leistungsorientierte Einstellung der Grobfutterqualität genutzt werden sollte.

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Bayerische Kuh
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